Archiv für den Monat: März 2017

Logo fräsen auf der CNC

Viele Firmen nutzen Arbeitsplatten aus Siebdruckplatten. Doch die wenigsten haben ihr Logo in der Arbeitsplatte. Um möglichst schnell viele Arbeitsplatten mit einem Logo versehen zu können, war schnell klar, da kommt nur die CNC in Frage!

Zuerst habe ich das Logo auf einem CAD-Programm gezeichnet.

So soll es dann später auf der CNC gefräst werden.

Nachdem der Schriftenfräser eingespannt wurde, habe ich den ersten Fräsversuch gestartet…

Die Suche nach der idealen Frästiefe beginnt…

Mein erstes selbst entworfenes Werkstück!

Vor den Faschingsferien haben wir unser erstes selbstentworfenes Werkstück, die Buchstütze zurückbekommen. Vorgabe waren nur die Größe des Winkels (200mm x 150 mm x 20 mm) und die Eckverbindung. Das Innenleben durften wir selbst entwerfen. In Berufstheorie haben wir es gezeichnet und nach dieser Zeichnung haben wir dies in die Praxis umgesetzt.

Meine Zeichnungen waren schon ziemlich knifflig. Da ich so viele Rundungen an den Herzen habe, musste ich für jede Rundung einen eigenen Radius festlegen. Deshalb habe ich das Innenleben als erstes in AutoCAD gezeichnet. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mich kaum damit ausgekannt, habe es mir aber sozusagen irgendwie selbst beigebracht, mein Lehrer stand mir aber auch immer mit Rat zur Verfügung. In Berufstheorie durfte man keine AutoCAD – Zeichnung abgeben, ich musste es also auch nochmal von Hand zeichnen. Da ich mich für zwei verschiedene Größen der Herzen entschieden habe, hatte ich auch viele unterschiedliche Radien. Da diese in einer Zeichnung zu unübersichtlich geworden wären, habe ich mich dazu entschlossen, für jedes Herz eine separate Zeichnung zu erstellen.

Für mich war es echt spannend, ob meine theoretische Zeichnung am Ende auch in der Praxisa, 1:1 umzusetzen ist. Wie ihr auf den Bildern seht, hat meine Theorie und Idee auch in der Praxis geklappt! Ich bin echt stolz auf meine Buchstütze und habe auch eine super Note dafür bekommen.

Die Buchstütze ist aus Buche, das große, helle Herz aus Ahorn und die dunklen Herzen aus amerikanischem Nussbaum

Die Vorderansicht

Die Draufsicht

Die Eckverbindung – Schwalbenschwanzzinkung auf Gehrung

Die andere Seite der Eckverbindung

…weiter geht´s! :)

So, jetzt musstet ihr fast 2 Wochen auf meine Fortsetzung zu Das Spielzeug der Vergangenheit ist wieder modern warten, nun geht es los:

Wie ihr auf dem Bild erkennt, habe ich als erstes, nachdem die Schwalbenschwanzzinkung passte, den vorderen Teil der Lokomotive verleimt. Das Mittelteil (Nussbaum) des Führerhauses wurde locker reingesteckt, damit ich mehr Druck aufbauen kann, ohne dass sich der Winkel der Seitenteile verschiebt (siehe Bild). Sonst könnte ich im Nachhinein Probleme gehabt, die beiden „U“ -Teile (= Führerhaus und vorderer Teil der Lokomotive) zusammen zu bekommen. Nachdem beide Teile zusammengeleimt waren, konnte ich verputzen, d.h. die Schwalben und Zinken „bündig hobeln“, damit ich wieder eine saubere Fläche ohne überstehende Schwalben/Zinken habe. Anschließend habe ich denselben Vorgang mit dem Führerhaus gemacht. Danach konnte ich beide “U-Teile“ zusammenleimen, sodass die Lokomotive ihre Form bekommt. Die Lichter der Lokomotive werden von 10er Dübeln dargestellt, welche an den Stirnseiten der Seitenteile aus Nussbaum eingebohrt wurden. So weit bin ich vor den Ferien gekommen.

Hier seht ihr den vorderen Teil der Lokomotive, der gerade verleimt worden ist

die Lokomotive ohne Dach und ohne Räder

Heute konnte ich in der Schule am Dach arbeiten. Vorgaben waren, dass wir vorne 2 Schrägen haben und das Dach eine Fase bekommt. Im Anschluss konnte ich das Dach auf das Führerhaus dübeln. Zum Schluss durften wir heute das erste Mal an die CNC-Maschine! Da haben wir in unsere Bodenplatte eine Gratnut eingefräst. An meiner Lokomotive fehlen jetzt noch die Bodenplatte und die Räder. Mit welchen Verbindungen wir das herstellen, erfahrt ihr beim nächsten Mal! 🙂

Hier wurde das Dach drauf gemacht

 

Die erste ÜBL – Der „Klötzchenkurs“ und die Holzverbindungen

In der Ausbildung zum Schreiner muss man alle paar Monate zur Weiterbildung, zur sogenannten ‚ÜBL‘, kurz für die Überbetriebliche Lehre. Wie Loreen  habe ich in den letzten Wochen den ersten Kurs erfolgreich beendet! Dieses mal wurden uns klassische Holzverbindungen ,wie die Schlitz und Zapfen- oder auch die halbverdeckte Schwalbenverbindung, näher gebracht.  Wir haben erst gelernt, mit Handwerkzeug, wie beispielsweise mit der Gestellsäge und dem Streichmaß zu arbeiten, und haben uns dann an die Verbindungen gewagt. Nachdem wir uns einigermaßen eingearbeitet haben, ging es auch schon los und wir haben Werkstücke hergestellt, die uns vorgegeben wurden.

2 der 3 Werkstücke, ein kleines Regal und ein Rahmen

Bei diesen Werkstücken mussten wir verschiedene Verbindungen üben. Diese findet ihr unter den Bildern.

Beim Rahmen waren es der einfache Schlitz und Zapfen, der Schlitz und Zapfen einseitig auf Gehrung und bei der anderen Ecke zweiseitig auf Gehrung.

Der zweiseitige Grat

Die halbverdeckte Zinkung und die Fingerzapfen-Verbindung

Nachdem wir diese Werkstücke gemeistert haben, kam die Königsdisziplin – ein funktionierender Koffer, vollständig aus Massivholz! Dabei mussten wir alles anwenden, was wir während des Kurses gelernt hatten! Herausgekommen ist dann so etwas:

 

Der erste Kurs war anstrengend doch lohnenswert wie ich finde! In den nächsten 2 Wochen habe ich Schule und die Woche drauf dann den ersten Maschinenkurs!

Der Letzte im Bunde

Hey, nun habt ihr bereits fast alle neuen Blogger kennengelernt – bis auf einen…

Ich heiße Paul Klotzsche und habe 2016 mein Abitur beendet. Schon lange gefallen mir alte Sachen, so dass ich während meiner Abiturzeit anfing, antike Möbel zu restaurieren. Viele Flohmärkte habe ich besucht, Praktika gemacht und neue Kontakte geknüpft. Sicher werde ich auch nochmal näher auf einige Projekte eingehen, aber hier mal zwei, damit ihr eine kleine Vorstellung bekommt.

Eine Hochkommode, oder auch Chiffoniere, in Mahagoni…..

…..mit einer gemalten, immitierten Marmorplatte.

Und eine Sitztruhe aus Eiche im Jugendstil

Über dieses Hobby hat es mich schlussendlich zur Tischlerausbildung verschlagen. Nun lerne ich in den Deutschen Werkstätten Hellerau. Unsere Firma beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Innenausbau von Luxusyachten. Eine super Sache ist unsere Lehrwerkstatt, in der wir das ganze erste Jahr die Grundlagen des Tischlerhandwerkes lernen. Hier ist viel Handarbeit angesagt.

Ein Projekt, das ich euch heute noch kurz zeigen will, ist ein Schlüsselkasten aus Koto & Sapelliholz. Diesen haben wir während eines Maschienlehrgangs gebaut. Hier haben wir jedoch fast ausschließlich Maschinen zur Fertigung genutzt.

Von Außen die Tür mit Füllung…..

…..Innen ist Platz für die Schlüssel