Archiv für den Monat: Juni 2017

Individuelle Raumlösungen

In fast allen Häusern gibt es Nischen und Ecken, die leider den Wohnraum eingrenzen. Doch auch diese Räumlichkeiten kann man zum Beispiel durch die Hilfe eines Schreiners in neuen Nutzraum verwandeln. Bei uns im Betrieb steht die individuelle Raumgestaltung ziemlich weit oben, denn durch speziell angefertigte Möbelunikate können wir unseren Kunden einen komplett neuen Wohnraum nach eigenen Wünschen und Vorstellungen erschaffen!
Damit ihr euch darunter etwas vorstellen könnt, zeige ich euch nun eine interessante Raumlösung. Ein Kunde von uns hat vor Kurzem ein neues Eigenheim gebaut. In dem durchaus schönen Haus führt eine recht große und breite Treppe vom Erdgeschoss in die erste Etage. Unter dieser Treppe entsteht leider ein Raum der nicht genutzt werden kann. Denn unter einer Treppe kann man schlecht eine nette Räumlichkeit herzaubern. Da die Treppe im Flur ist, kam schnell die Idee, den bisher verschenkten Raum/Platz in einen Stauraum zu verwandeln. Von Außen soll eine schöne gerade und vor allem ansehnliche Fläche entstehen. Dahinter sollen speziell angefertigte Möbel Platz für Jacken, Schuhe, etc. bieten. Quasi eine große versteckte Garderobe. Nach einigen Kundengesprächen, Zeichnungen, Visualisierungen und dem anschließenden Bau, ist diese kleine feine Raumlösung entstanden.

Die Planung, Gestaltung, Bau und Montage dieser individuell angepassten Raumlösung ist in der Schreinerei Klinkenberg durchgeführt worden.

Von Außen eine schöne wandbündige Fläche.

Eine Treppe mit doppeltem Nutzen.

Diese Raumlösung bietet viel Stauraum und somit einen idealen Nutzraum für unseren Kunden.

Ein Apothekenauszug für Jacken.

Stauraum.

Und noch mehr Stauraum …

Schubladen für weitere Staufläche.

Die richtige Menge macht’s

So sollte keine Furnierpresse aussehen!

Diese Woche haben wir unsere letzten Teile für unseren Beistelltisch furniert. Die Fachböden wurden mit HPL beschichtet. Wie ihr seht, kann man selbst beim Furniervorgang, den die Presse eigentlich allein erledigt, auch etwas falsch machen.

Durch das HPL kann es schon mal keinen Leimdurchschlag geben, da der Leim durch die HPL-Beschichtung nicht durchgeht … Aber er kann trotzdem an den falschen Stellen austreten. Der Unterschied zum letzten Mal: Dieses Mal haben wir den Leim mit der Spachtel aufgetragen. (Die Woche davor haben wir dafür die Leimrolle verwendet.)

Leimauftragen mit der Spachtel.

Das Leimauftragen mit der Spachtel ist eigentlich nicht schwer. Das Schwierige ist vielmehr, ein richtiges Gefühl dafür zu bekommen, wann es zu viel Leim ist und wann zu wenig! Wir haben das alle zum ersten Mal gebracht und jeder hatte zu viel Leim aufgetragen. So hat es uns in der Presse durch den Pressdruck den ganzen Leim herausgedrückt. Die Folge davon war, dass die Presse voll mit Leim war und wir diese erstmal putzen mussten, bevor wir mit dem Furnieren weitermachen konnten. Denn mit einer verdreckten Presse kann und sollte man nicht arbeiten, da es dann nur zu Fehlverleimungen kommt!

Aber: Probieren geht über Studieren! Wir haben daraus gelernt und immerhin schon ein besseres Gefühl dafür bekommen, wie viel Leim wir benötigen.

Ich wünsche euch noch ein schönes verlängertes Pfingstwochenende! 🙂

 

Neues vom Abschlussstück

Im nächsten Schritt werden die Laufleisten für den Schubkasten gefertigt. Danach werden sie dem unteren Teil des Korpus angepasst und anschließend eingeleimt.
Später wird die Klappe ähnlich wie das Unterteil zusammengebaut und verleimt.
Ein Unterschied dabei sind jedoch die Ecken, an die später eine Rundung angehobelt wird. Hier werden Gehrungen angesägt und später stumpf zusammengeleimt. Wenn alles getrocknet ist, kann man beginnen, alles einmal zusammenzubauen und anzupassen.

Einpassen der Laufleisten.

Auf Gehrung gesägte Ecken.

Einleimen der Laufleisten.