Alle Artikel von Jonas Klinkenberg

Mein Gesellenstück: Was einst lose war, ist nun ganz fest!

Dann wollen wir mal schauen, ob die Intarsienarbeit etwas geworden ist!

Nach dem ersten Schleifen habe ich den Korpus mal grob zusammengesetzt, um zu schauen, ob alles passt … Und ich würde sagen, es passt! Und die Intarsienarbeit ist auch geglückt!

Da die einzelnen Teile nicht einfach im Korpus stehen bleiben können, werden diese jetzt gekoppelt.

Trocken zusammen gesteckt … und … es wackelt nichts mehr!

Verleimt werden die einzelnen Teile natürlich erst, wenn die Oberflächenbehandlung fertig abgeschlossen ist  😉

Mein Gesellenstück: Die Intarsienarbeiten beginnen!

In diesem Beitrag dreht sich immer noch alles um den Bau meines Gesellenstücks. Ich habe mit weiteren Furnierarbeiten begonnen und sogar die Intarsienarbeiten sind ins Rollen gekommen! Aber seht selbst!

Die ersten Lisenen aus Mooreiche werden mithilfe der Furniersäge zugeschnitten.

Nochmal kurz aufreißen, wie die Ablage genau  gestaltet werden soll …

Und es geht ans erste Fügen des Wurzelfurniers! Aus vier mach zwei …

aus zwei dann eins.

Noch genau zuschneiden und die Mitte der Ablage ist fertig vorbereitet …

Jetzt werden die einzelnen Lisenen auf Gehrung geschnitten!

Und Lisene für Lisene wird die Intarsienarbeit vollständiger.

So sieht das Ganze doch gar nicht mal so verkehrt aus.

Dann mal schnell in die Presse!

Auch die Klappe wird schon mal mit Leim vorbereitet. Noch schnell das Furnier auflegen und dann ab unter die Presse.

Auch der Korpus wird jetzt mal bekantet!

Und ob es was geworden ist, seht Ihr dann morgen 😉

Und weiter gehts!

Die Formverleihung steht und die ersten Bauteile sind gefertigt worden!
Sogar die ersten Furnierarbeiten kommen ins rollen…
Aber seht selbst 😉

Die Fräsarbeiten am Korpus beginnen!

Und die Klappe ist auch schon vorhanden! …Naja, zum mindestens schonmal als CNC Programm… Also schnell an die CNC und LOS GEHTS! 😉

Die Seitenwände werden vorbereitet!

kurzer Check:
die Seitenwände und die Ablage passen!

Mittlerweile ist auch schon die Klappe gefräst und ich kann endlich mit dem furnieren beginnen!

Ob das wohl hält…?

Es geht endlich los!

Ich darf endlich mit dem Bau meines Gesellenstückes beginnen und bin auch schon fleißig dabei! Ich werde Euch in der nächsten Zeit mit einigen Bildern versorgen und hoffe, dass ich Euch so die Bauphase ein bisschen näher bringen kann 😉
Ich hoffe, es werden nicht zu viele Bilder, aber anhand der Bilder kann ich Euch mein Vorgehen am besten schildern …

Alles beginnt mit dem Brettaufriss. Hier wird das zu bauende Stück 1:1 aufgezeichnet und soll einen bei der Bauphase unterstützen 😉

Noch schnell einige Bretter verleimen und vorbereiten … Hier seht Ihr meinen zukünftigen Schubkastenboden!

Jetzt geht es endlich an die Übertragung meiner Schwalbenschwanzverbindung. Da man auf der dunklen Mooreiche die Bleistiftstriche so gut wie nicht erkennen kann, habe ich mir einen Klebestreifen über das Holz geklebt und mir darauf alles aufgezeichnet 😉

Und es geht los!

Die Sägearbeiten mache ich mit der Formatkreissäge …

Hier ist ein sehr genaues Einstellen notwendig … Zumindest wenn die Verbindungen passen sollen 😉

Und jetzt geht es an das Stemmen!

Ob das nachher wohl passen wird …?

Jetzt sind die Seitenteile, das Vorder- und Hinterstück fertig 🙂

Jetzt noch in Ruhe verleimen und dann ist ein kleiner Teil schon erledigt 🙂

Restauration – Was ist das denn schon wieder?

Da ich momentan für die theoretische Gesellenprüfung und für die Uni lernen muss, folgt jetzt leider nur ein kürzerer Beitrag. Dennoch möchte ich Euch ein weiteres Tätigkeitsfeld des Tischlers/Schreiners vorstellen.
Wir können nicht nur NEU! Wir können auch aus alt wieder schön machen! Dies nennt man dann Restauration 😉
Bei uns wollte eine Kneipe im alten Glanz, aber mit modernem und zeitgemäßem Arbeitsraum wiedereröffnen.

Die Thekenfront hat ihren alten Charme behalten!

Doch hinter der Theke ist ein moderner, zeitgemäßer Arbeitsraum entstanden!

Des Weiteren beglückt ein neues Thekenbrett in Tellerbreite die kommenden Gäste!

 

Lack, Lack und noch mehr Lack …

In vorherigen Beiträgen der anderen Blogger habt Ihr ja bereits einiges über Lacke und Lacksysteme erfahren. Doch wie sieht das eigentlich im Betrieb aus? Hat man da auch ein hochentwickeltes Robotersystem, das für einen lackiert?
Nein! Im Betrieb seid Ihr der Roboter, der die Kunst des Lackierens meistern muss! Lackieren ist tatsächlich eine Kunst für sich! Denn um eine nahezu perfekte Oberfläche ohne Läufern an den Kanten und ohne Orangenhaut auf der Oberfläche zu erzielen, muss eine perfekt dosierte Lackmenge gleichmäßig auf dem zu lackierenden Objekt aufgetragen werden. Das ist gar nicht so einfach und es kann Jahre dauern, bis man den Dreh raus hat. Deshalb bei den ersten Malen, die vielleicht nicht so gut liefen, nicht sofort den Kopf in den Sand stecken, sondern fleißig weiter üben! Da mich mein Papa ziemlich oft und intensiv geschult hat, liegt mir das Lackieren mittlerweile recht gut … So verbringe ich einige Stunden in der Woche mit Lackieren. Hier seht Ihr ein paar Bilder 😉
Ach –  ganz wichtig für eine gute Lackierung ist die Vorarbeit! Die zu lackierende Oberfläche muss perfekt geschliffen und sauber sein!

Bei einer solchen Massivholzplatte ist die Vorarbeit das A und O! Hier wird beim Lackieren jeder Kratzer und jede Beule sichtbar!

Den Glanz bekommt die Platte erst beim zweiten Lackgang mit einem anderen Lack als dem Grundierlack.

Die Vorarbeit ist bei farbigen Lacken genauso wichtig! Hier werden Läufer an den Kanten jedoch schneller  sichtbar als bei Klarlacken.

Es waren eine Menge weißer Küchenfronten, die perfekt werden mussten!

Aber Spaß bei der Arbeit muss auch sein ;-P

Hier wird die Arbeit einer Künstlerin zu einer Waschtischplatte! Um diese Kreolen zu lackieren, habe ich einen speziellen, dicken Fülllack verwendet. Dieser schließt die Poren und ich erhalte nach sehr vielen Lackgängen eine gerade und ebene Oberfläche … Ganz wichtig hierbei: Die gleiche Lackmenge muss auch auf die Rückseite aufgetragen werden! Sonst kann es passieren, dass die Platte rund wird und schlimmstenfalls sogar reißt!

Und was haben wir hier? Kann man etwa auch Glas lackieren?

Ja, kann man! Doch hier besteht die Vorarbeit nicht aus schleifen, sondern aus reinigen! Es dürfen weder Staub noch Krümel noch Fingerabdrücke auf dem Glas sein! Des Weiteren muss der Glaslack sehr dick aufgetragen werden. Es sollte kein Licht mehr durch den Glaslack scheinen … Ach und Glas wird meistens nur von einer Seite lackiert  😉

Und ganz wichtig! Immer eine Maske tragen! Die ist zwar nicht so schön, wie der vorgestellte Spritzhelm, doch sie schützt Eure Lunge und Atemwege …

Flexijet – Unser Begleiter in Sachen 3D Aufmaß

Durch modernste CNC Techniken sind wir dazu in der Lage, maschinell unglaublich präzise zu arbeiten. Doch um die Maschine mit passgenauen Daten zu versorgen, ist mehr als ein genaues Aufmaß nötig! In unserer Firma vertrauen wir dort seit längerem auf die 3D-Aufmaßtechnik von Flexijet.

Flexijet? Noch nie gehört?
Da muss ich Euch wohl gleich mal zeigen, wie dieses Präzisionsmessgerät die Arbeit des Schreiners erleichtert 😉
Da uns vor kurzem von einem sehr netten Mitarbeiter das nagelneue 3D-Aufmaß System vorgeführt wurde; habt ihr jetzt die Ehre, das bald auf dem Markt erscheinende neue Messgerät kennenzulernen!

Links seht ihr das neue und rechts unser aktuelles 3D Aufmaßgerät von Flexijet.

Na, wer kann schon Unterschiede erkennen?

Ganz offensichtlich! Das neue Aufmaßgerät hat einen ganz neuen Kopf 😉 Und was dieser so alles drauf hat, erfahrt ihr jetzt!

Direkt springt einem das neue 7 Zoll große Touchdisplay ins Auge!

Was das Aufmaß im Gegensatz zum alten System deutlich vereinfacht, ist die 5 Megapixel Kamera. Diese zeigt uns mithilfe des Displays und einem Fadenkreuz genau den Messpunkt an! Zum einen ist dies optisch einfacher für denjenigen, der aufmisst, aber besonders praktisch ist, dass man so den Kopf gezielter auf den Messpunkt ausrichten kann. Denn vorher musste man sich immer mit der Fernbedienung an den Punkt herantasten. Da kann man gleich erwähnen, dass sich das neue System wesentlich sanfter und schöner an einzelne Punkte anfahren lässt!

Ebenfalls sorgt das neue Display dafür, dass man direkte Aufmaßbefehle am Messgerät selber auswählen kann! Vorher musste man hierfür immer zurück zur mobilen Rechnerstation laufen und einen neuen Befehl bzw. eine Funktion auswählen. Diese Neuerung ist sehr hilfreich beim Aufmaß von großen Räumen, und wenn man öfter den Standpunkt des Messgerätes wechseln muss 🙂 Da fällt mir direkt noch ein, dass das neue System sich jetzt sogar direkt über Wlan mit dem Laptop verbindet!

Doch was macht das Flexijet eigentlich so besonders? Ganz einfach!

Während man misst, kann man direkt auf dem mobilen Laptop erkennen, was man sich da zusammen misst! So wird die Fehlerquote beim Aufmaß erheblich reduziert – denn man sieht vor Ort, was man macht! Hier einmal die Wände eines Büros …

Wir danken Mario Noel für die sehr interessante Vorführung des neuen Lasermesskopfes und der Firma Flexijet für Ihren stets bemühten Kundenservice! Das Aufmaßsystem ist ein hervorragender Begleiter für alle modernen Handwerksbetriebe und wir wollten dieses System in unserer Firma nicht mehr missen wollen!

Was der Schreiner so kann?

Als Schreiner sind wir ebenfalls in der Lage, alte Sachen zu restaurieren oder neu herzustellen. Letztens kam ein Bootsbesitzer zu uns und wollte alte Schiffsteile erneuert haben. Da diese leider nicht mehr zu retten waren, mussten wir sie neu herstellen. Doch in der heutigen Zeit ist dies durch modernste Techniken um Einiges leichter. Doch leider ist dafür eine längere Vorarbeit am Computer nötig …

Exaktes Aufmessen der neu zu fertigenden Teile ist notwendig. Jetzt müssen nur noch die CNC-Programme geschrieben werden …

Und los geht’s!

Die neu hergestellten Teile passen exakt! Nochmal Glück gehabt 😉