Alle Artikel von Loreen Schildger

Oberflächenprofis! ;)

Vor kurzem hatten wir unseren ersten Oberflächenkurs. Hier sind uns erstmal die verschiedenen Möglichkeiten zur Vorbereitung und auch Weiterverarbeitung der Oberflächen gezeigt worden. Wir haben Furnier zusammengesetzt, gebeizt, geblichen, geräuchert und zum Schluss auch geölt und lackiert.

Hier seht ihr auf der linken Seite des Bildes Eiche furniert auf Spanplatte, unbehandelt. Rechts hingegen geräucherte Eiche, also ihr seht, es ist sehr viel dunkler geworden.

Links auf dem Bild seht ihr das Furnier unbehandelt und rechts haben wir es mit Wasserstoffperoxid und Salmiak geblichen.

UND: Der Atemschutz darf natürlich NICHT fehlen. Hier seht ihr eine tolle Variante für jemanden, der den ganzen Tag im Lackierraum steht. Über den Helm wird Luft zugeführt und man bekommt den Spritznebel nicht in die Augen und auch nicht in die Nase! 🙂

Natürlich haben wir noch Vieles mehr gemacht und gelernt, wir sind jetzt sozusagen fast Oberflächenprofis; zumindest auf dem besten Weg dorthin! 😉

Munich is calling! – Goldene Zeiten für das Handwerk

Mit dem Slogan „Goldene Zeiten für das Handwerk“ wurde ich am Donnerstag auf der Internationalen Handwerksmesse in München begrüßt.

Auf der Messe waren alle Handwerke vertreten, von Schreinern und Zimmermännern über Bäcker, Metzger bis hin zu Goldschmieden! Die Frauen waren auch hier zahlreich vertreten.
Es war sehr interessant und eindrucksvoll, was das Handwerk alles her gibt, und das man zum Teil auch gar nicht mehr vor Augen hat. Schon allein deswegen ist die Internationale Handwerksmesse definitiv einen Besuch wert!

Ein besonderes Highlight waren für mich natürlich die besten Gesellenstücke des Bundesgestaltungswettbewerbs „Die Gute Form 2018“. Hier mal ein paar Eindrücke für euch:

Eine richtig coole Idee und vor allem sehr ausgefallen!

… sogar mit Lichteffekt

… hier kann man sich super Inspirieren lassen für sein eigenes Gesellenstück! 🙂

Nicht nur viele Eindrücke konnte ich sammeln, sondern auch einige Kontakte knüpfen. Wie geht es nach der Ausbildung weiter?
Hierzu konnten mir zwei coole Jungs von der Meisterschule Ebern einige Tipps und auch Informationen geben, wie denn die Meisterschule abläuft. Noch dazu konnte ich auch einige Modelle und Projekte kennenlernen. Vielleicht ist der Weg zum Meister ja auch mal was für euch? Vielleicht habt ihr auch Lust neue Leute kennenzulernen und in einer schönen Stadt zu leben? Dann schaut euch die Meisterschule doch mal an: http://www.meisterschule-ebern.de/

Meine zwei Ansprechpartner und ich, im Hintergrund ein paar Projekte und Modelle

Egal wo ihr weiter machen wollt, das Handwerk ist Gold wert, das ist mir auf der Messe auch wieder richtig bewusst geworden! Deshalb scheut euch nicht, ins Handwerk zu gehen bzw. dort zu bleiben! 🙂

So schmeckt das Frühstück!

Vor Kurzem hatten wir unsere erste überbetriebliche Ausbildung. In dieser Woche haben wir den Maschinenkurs 2 absolviert und insbesondere an der Tischfräse unser Können unter Beweis gestellt. Bevor am Ende des Kurses unser Können geprüft wurde, durften wir ein paar Tage üben und haben dabei ein Schneidebrett hergestellt. Es ist kein normales Schneidebrett, auf dem man auch isst, denn es ist extra für Brot gedacht, da es die Brotkrümel auffängt.
Vielleicht habt ihr so ein Schneidebrett auch schon in Hotels gesehen, die sieht man beim Buffet auch oft.

Wenn man morgens aufsteht und schon mit Freude das Brot aufschneidet, weil man stolz ist, was man geleistet und gefertigt hat, fängt der Tag doch gleich viel besser an! 🙂

Hier werden die Brotkrümel gesammelt.

Das Schneidebrett.

CNC-Programmierung 1.0

Diese Woche durften wir in der Berufsschule das erste Mal die CNC-Maschine selbst programmieren und das Werkstück natürlich auch fräsen/sägen/bohren lassen.

Alle von uns waren sehr angespannt und auch ein Stück weit aufgeregt, ob das Programm, das jeder von uns selbst geschrieben hat, auch wirklich funktioniert.
Meine Gruppe hat als Programmieraufgabe ein Schränkchen mit einem schrägen Boden bekommen. Da wir die „Sägefunktion“ an der CNC testen wollten, haben wir natürlich gleich ausprobiert, ob wir die Gehrung auch gut hin bekommen. Hier könnt ihr ein interessantes Video über die Programmierung von meiner Gruppe sehen.

Es gab zum Glück keine „Unfälle“ auf der CNC und es hat alles super geklappt! 🙂
Jetzt sind wir der CNC FACHKRAFT ein Stückchen näher.

 

Weihnachtsgrüße

Ein Adventsgesteck mal anders! 🙂  Von und für Holzliebhaber

Liebe Weihnachtswünsche

Ein Gedicht für jeden Tag –
Worte, die ein jeder mag.

Lieder, die wir alle singen –
Gedanken, die uns Freude bringen.

Wärme, die wir uns erhoffen –
die Zukunft froh und jedem offen.

Dann ist Weihnacht durch´s ganze Jahr –
ich wünsch mir, dieser Traum wird wahr.

nach B.Honegger

 

Auf diesem Wege und mit diesen Worten wünsche ich Euch heute einen schönen 3. Advent und auch schon schöne Weihnachten sowie erholsame Feiertage! Kommt gut in das neue Jahr 2018. Im neuen Jahr könnt ihr dann wieder neue Beiträge von mir/uns lesen! 🙂

 

Gestaltete Gesellenstücke

Diese Woche haben wir von unserer Schule aus eine Exkursion zu den „Gestalteten Gesellenstücken“ nach Stuttgart gemacht. Hier durften nur die besten Gesellinnen und Gesellen aus Baden-Württemberg ihre Stücke ausstellen. Es waren sehr interessante und sehr gut durchdachte Gesellenstücke dabei, bei denen ich aber auch immer im Hinterkopf hatte, dass ich 2019 selbst so ein Stück bauen soll und darf. Auffällig bei dieser Ausstellung war, dass der Anteil der Frauen im Handwerk immer größer zu werden scheint, denn in Stuttgart haben mehr Mädchen als Jungen ihr Gesellenstück ausstellen dürfen! Das zu sehen, war für mich eine Ermutigung und ein Ansporn, dass Frauen im Handwerk gar nicht mehr so selten ist, wie man oftmals meint.

Hier ein paar tolle Eindrücke und super gelungene Gesellenstücke:

Eine sehr interessante Idee von Thomas Bloching, Schreinerei Blos Holzart aus Laupheim

Eine humorvolle und kreative Idee als Klappenhalterung – der Meterstab. Von Theresa Dettling, Schreinerinnung Freudenstadt, Schreinerei Bernd Burkhardt, Loßburg-Wittendorf

Weihnachtsgeschenke selbst gemacht

Das schöne an unserem Beruf ist, dass Weihnachtsgeschenke gar nicht mehr gekauft werden müssen, sondern man einfach selbst kreativ werden und selbst Weihnachtsgeschenke herstellen kann. Am Besten ist dabei nicht nur, dass man selbst das Geschenk mit viel mehr Stolz, Leidenschaft und Freude übergibt, sondern auch viel Spaß und Leidenschaft in die Herstellung gesteckt hat.

Ich bin kreativ geworden und hatte eine ziemlich spontane Idee. Da ich in der Familie einen Jäger habe, der schon ein Paar Trophäen seiner erlegten Tiere gesammelt hat, nie aber das Passende fand, um sie aufzuhängen, habe ich mich ans Werk gemacht und einfach die passenden Bretter für seine Trophäen hergestellt.

Die Brettchen um seine Trophäen aufzuhängen

Eigentlich war das eine ziemlich spontane Idee. Ich habe mich einfach im Internet über Maße und Aussehen informiert, dann eine Schablone gemacht und gleich losgelegt auszusägen.
Mit geringem Aufwand habe ich so etwas Schönes herstellen können.

Eine Raumteilung mal anders

Diese Woche durfte ich bei einer Schrankmontage dabei sein. Wie ihr auf den Bildern seht, ist das ein ziemlich großer Schrank gewesen, der als Raumteiler dienen soll.
Es war interessant zu sehen, das man sich bei einem Raumteiler auch an andere Vorgaben halten muss und sich zum Beispiel, wie in unserem Fall, mit dem Gipser absprechen muss, wie genau der Schrank stehen soll, damit später auch die Maße passen, wenn Rigipsplatten befestigt sind.

Der Schrank

Die rechte Seite des Schranks. Der Raum war leider zu klein um ein komplettes Bild von dem eingebauten Schrank zu machen.

Der 2. Raum. Hier entsteht ein Behinderten WC