Alle Artikel von Loreen Schildger

So schmeckt das Frühstück!

Vor Kurzem hatten wir unsere erste überbetriebliche Ausbildung. In dieser Woche haben wir den Maschinenkurs 2 absolviert und insbesondere an der Tischfräse unser Können unter Beweis gestellt. Bevor am Ende des Kurses unser Können geprüft wurde, durften wir ein paar Tage üben und haben dabei ein Schneidebrett hergestellt. Es ist kein normales Schneidebrett, auf dem man auch isst, denn es ist extra für Brot gedacht, da es die Brotkrümel auffängt.
Vielleicht habt ihr so ein Schneidebrett auch schon in Hotels gesehen, die sieht man beim Buffet auch oft.

Wenn man morgens aufsteht und schon mit Freude das Brot aufschneidet, weil man stolz ist, was man geleistet und gefertigt hat, fängt der Tag doch gleich viel besser an! 🙂

Hier werden die Brotkrümel gesammelt.

Das Schneidebrett.

CNC-Programmierung 1.0

Diese Woche durften wir in der Berufsschule das erste Mal die CNC-Maschine selbst programmieren und das Werkstück natürlich auch fräsen/sägen/bohren lassen.

Alle von uns waren sehr angespannt und auch ein Stück weit aufgeregt, ob das Programm, das jeder von uns selbst geschrieben hat, auch wirklich funktioniert.
Meine Gruppe hat als Programmieraufgabe ein Schränkchen mit einem schrägen Boden bekommen. Da wir die „Sägefunktion“ an der CNC testen wollten, haben wir natürlich gleich ausprobiert, ob wir die Gehrung auch gut hin bekommen. Hier könnt ihr ein interessantes Video über die Programmierung von meiner Gruppe sehen.

Es gab zum Glück keine „Unfälle“ auf der CNC und es hat alles super geklappt! 🙂
Jetzt sind wir der CNC FACHKRAFT ein Stückchen näher.

 

Weihnachtsgrüße

Ein Adventsgesteck mal anders! 🙂  Von und für Holzliebhaber

Liebe Weihnachtswünsche

Ein Gedicht für jeden Tag –
Worte, die ein jeder mag.

Lieder, die wir alle singen –
Gedanken, die uns Freude bringen.

Wärme, die wir uns erhoffen –
die Zukunft froh und jedem offen.

Dann ist Weihnacht durch´s ganze Jahr –
ich wünsch mir, dieser Traum wird wahr.

nach B.Honegger

 

Auf diesem Wege und mit diesen Worten wünsche ich Euch heute einen schönen 3. Advent und auch schon schöne Weihnachten sowie erholsame Feiertage! Kommt gut in das neue Jahr 2018. Im neuen Jahr könnt ihr dann wieder neue Beiträge von mir/uns lesen! 🙂

 

Gestaltete Gesellenstücke

Diese Woche haben wir von unserer Schule aus eine Exkursion zu den „Gestalteten Gesellenstücken“ nach Stuttgart gemacht. Hier durften nur die besten Gesellinnen und Gesellen aus Baden-Württemberg ihre Stücke ausstellen. Es waren sehr interessante und sehr gut durchdachte Gesellenstücke dabei, bei denen ich aber auch immer im Hinterkopf hatte, dass ich 2019 selbst so ein Stück bauen soll und darf. Auffällig bei dieser Ausstellung war, dass der Anteil der Frauen im Handwerk immer größer zu werden scheint, denn in Stuttgart haben mehr Mädchen als Jungen ihr Gesellenstück ausstellen dürfen! Das zu sehen, war für mich eine Ermutigung und ein Ansporn, dass Frauen im Handwerk gar nicht mehr so selten ist, wie man oftmals meint.

Hier ein paar tolle Eindrücke und super gelungene Gesellenstücke:

Eine sehr interessante Idee von Thomas Bloching, Schreinerei Blos Holzart aus Laupheim

Eine humorvolle und kreative Idee als Klappenhalterung – der Meterstab. Von Theresa Dettling, Schreinerinnung Freudenstadt, Schreinerei Bernd Burkhardt, Loßburg-Wittendorf

Weihnachtsgeschenke selbst gemacht

Das schöne an unserem Beruf ist, dass Weihnachtsgeschenke gar nicht mehr gekauft werden müssen, sondern man einfach selbst kreativ werden und selbst Weihnachtsgeschenke herstellen kann. Am Besten ist dabei nicht nur, dass man selbst das Geschenk mit viel mehr Stolz, Leidenschaft und Freude übergibt, sondern auch viel Spaß und Leidenschaft in die Herstellung gesteckt hat.

Ich bin kreativ geworden und hatte eine ziemlich spontane Idee. Da ich in der Familie einen Jäger habe, der schon ein Paar Trophäen seiner erlegten Tiere gesammelt hat, nie aber das Passende fand, um sie aufzuhängen, habe ich mich ans Werk gemacht und einfach die passenden Bretter für seine Trophäen hergestellt.

Die Brettchen um seine Trophäen aufzuhängen

Eigentlich war das eine ziemlich spontane Idee. Ich habe mich einfach im Internet über Maße und Aussehen informiert, dann eine Schablone gemacht und gleich losgelegt auszusägen.
Mit geringem Aufwand habe ich so etwas Schönes herstellen können.

Eine Raumteilung mal anders

Diese Woche durfte ich bei einer Schrankmontage dabei sein. Wie ihr auf den Bildern seht, ist das ein ziemlich großer Schrank gewesen, der als Raumteiler dienen soll.
Es war interessant zu sehen, das man sich bei einem Raumteiler auch an andere Vorgaben halten muss und sich zum Beispiel, wie in unserem Fall, mit dem Gipser absprechen muss, wie genau der Schrank stehen soll, damit später auch die Maße passen, wenn Rigipsplatten befestigt sind.

Der Schrank

Die rechte Seite des Schranks. Der Raum war leider zu klein um ein komplettes Bild von dem eingebauten Schrank zu machen.

Der 2. Raum. Hier entsteht ein Behinderten WC

Was man beim Furnieren alles falsch machen kann

Wir haben uns die letzten zwei Wochen in der Schule mit Furnierfehlern beschäftigt.
Du denkst Furnieren kann jeder? Man kann gar nicht viel dabei falsch machen?

Wir haben es getestet. Man kann sehr wohl viel falsch machen. Ein paar Fehler, die wir absichtlich getestet haben, zeige ich euch hier:

einseitig Furniert

Hier haben wir „vergessen“ das Gegenfurnier zu furnieren, haben also nur eine Seite furniert und auf der Gegenseite ist noch die Rohspanplatte zu sehen. Die Auswirkungen könnt ihr hier gut sehen: Das Brett biegt sich!
Wir haben festgestellt, dass es nicht nur schlimm ist, dass das Brett gebogen ist. Auch bei der Weiterverarbeitung ist es  sehr schwer, durch Schleifen eine gleichmäßige Fläche zu bekommen.

Esche furnier gestürzt und dann gebeizt

Hier sieht man ein Eschefurnier, das wir erst gestürzt und dann gebeizt haben. Der Unterschied ist auf dieser kleinen Fläche nur minimal zu erkennen, aber auf großen Flächen würde man sehr deutlich sehen, dass die rechte Seite viel dunkler gebeizt ist als die linke Seite. Das liegt nicht daran, dass wir richtig gebeizt haben oder nicht, sondern durch das vorherige Stürzen haben wir auf der einen Seite die „Unterseite“ mit kleinen, feinen Haarrissen. Die Haarrisse nehmen die Farbpigmente stärker auf; dadurch ist die rechte Seite dunkler.

Fugenpapier auf der falschen Seite

Hier haben wir das Furnier mit der falschen Seite auf die Platte gelegt: Mit dem Fugenpapier nach unten. Zunächst hat man keine große Veränderung gesehen, doch nach dem Schleifen hat sich das Fugenpapier durch das Furnier abgezeichnet und das Furnier hat sich an den Stellen gelöst, wo das Fugenpapier war.

Übung macht den Meister!

Heute berichte ich euch mal nicht von meiner Arbeit in meinem Ausbildungsbetrieb, sondern was ich sonst zu Hause noch zusätzlich mache.

Nachdem ich vor zwei Wochen in Schwäbisch Hall auf der Gesellen- und Meisterstück-Ausstellung war, habe ich einmal ganz deutlich gesehen, was wir seit Beginn unserer Lehre und darüber hinaus brauchen und zudem gefordert wird: das Zinken.

So war für mich klar, das muss geübt werden, denn Übung macht bekanntlich den MEISTER. Das bedeutet nicht, dass ich es nicht richtig konnte, in älteren Beiträgen von mir seht ihr, dass ich es echt gut gemacht habe. Aber, wenn ich jetzt nicht dran bleibe, verlerne ich es vielleicht und besser geht immer! 🙂

Also habe ich ein Projekt zu Hause gestartet in dem ich genügend zinken kann.
So kann ich üben und meine Eltern bekommen ein neues Trocknungsregal für verschiedene Kräuter.

ein Teil der Zeichnung

 

Leider bin ich noch nicht all zu weit

Unter der Woche komme ich leider nicht so oft dazu, an diesem Projekt weiter zu machen, aber man sieht zumindest schon mal was es werden soll und das finde ich gut.
Ich freue mich jetzt schon, wenn es fertig ist. 🙂