Alle Artikel von Loreen Schildger

Furnieren … gar nicht so einfach

Diese Woche haben wir mit Furnierarbeiten angefangen. Auch hier haben wir eine maschinelle Variante und auch die Variante per Hand kennengelernt.

Maschinell haben wir mit dem Schmelzklebefaden gearbeitet. Hierbei muss man echt aufpassen, dass die Fugen nicht übereinander geschoben werden, aber zu weit auseinander dürfen sie auch nicht sein. Falls sie aber doch zu weit auseinander liegen, kann sich mit dem Fugenpapier helfen. 🙂 Durch das Trocknen des Papiers zieht es nämlich die Fuge noch ein bisschen zusammen.

Das Interessanteste diese Woche aber war, dass wir  die Variante per Hand an unserer eigens kreierten Tischplatte anwenden durften. Ich habe mich für eine Kreuzfuge  aus Esche entschieden, einen Rahmen aus Zebrano und dann kommt noch ein Randfries aus Esche darum, den ich auf Gehrung schneiden werde.

Meine Kreuzfuge aus Esche.

Der gestreifte Rahmen ist aus Zebrano, die Ecken aus Nussbaum.

Wir haben gemerkt, dass auch die Furnierauswahl sehr wichtig ist: Denn verwende ich ein grobporiges Furnier, brechen mir bei feinen Arbeiten oft die Ecken weg. Es ist also schwieriger damit zu arbeiten. Zebrano hat sich auch ziemlich schwer bearbeiten lassen, da es sehr schnell einreist. Ich habe dem vorgebeugt, indem ich an den Stellen, an denen ich schneiden möchte,  Fugenpapier angebracht habe.

Maschine vs. Handarbeit

Heute berichte ich euch von unserem neuesten Projekt in der Schule. Wir fertigen einen Beistelltisch. Der Tisch wird komplett aus Buche furniert und mit Buche Vollholzanleimern verschönert. In der Schule wurde uns gezeigt, wie wir die Anleimer von Hand anleimen, aber auch wie es mit der Kantenleimmaschine funktioniert.

Da wir unsere obere Tischplatte auf Gehrung wollen, mussten wir uns überlegen, wie wir das am Besten und Schnellsten hinbekommen.

Hier müssen wir nach dem Richten der Kanten noch die Gehrung ausstanzen.

Passen die Gehrungen zusammen, kann man sie anleimen.

Hier seht ihr meine Gehrung. Oben und unten haben wir jeweils noch Überstand gelassen, damit wir sie nach dem Abbinden des Leims an der Tischfräse bündig fräsen können.

Als wir unsere Kanten maschinell Anleimen wollten, gab es bei uns Probleme, aber auch diese muss man lösen können.

Als wir die Kanten drauf gefahren haben, hat es uns bei einigen Werkstücken von den Bündigfräsern riesige Scharten in die Kanten gemacht, welche man dann so nicht mehr verwenden konnte.  Also musste auf die Schnelle eine andere Lösung her, denn das Problem an den Fräsern haben wir nicht gefunden.

Die Lösung: Wir haben die Fräser an der Kantenleimmaschine ganz ausgeschalten, damit wir denselben Effekt haben wie bei der Variante von Hand,  so dass der Überstand noch da ist. Und sind dann wieder an die Tischfräse gegangen um dort ein besseres Ergebnis zu erzielen.

…und ein perfektes Ergebnis 🙂

Wie ihr seht, muss man ab und zu auch umdenken und nicht nur die Maschine alles machen lassen und denken: „Die macht das schon gut“. Das macht sie nämlich nicht immer, wie man bei uns gesehen hat 🙂 Also, Kopf immer dabei haben und mitdenken! 🙂

Nächste Woche geht es für uns Auszubildende im 1. Lehrjahr wieder eine Woche lang in die Ausbildungsbetriebe!
Mal gespannt, was da Interessantes auf mich wartet.

 

Der Handwerkertag

Die Aufgabe für die Kinder.

Am Wochenende war Handwerkertag in Künzelsau. Stefan und ich durften die Schreiner vertreten. Die Kinder hatten die oben genannte Aufgabe zu erledigen und haben danach von uns als Belohnung einen Stempel bekommen. Für die Klasse mit den meisten Stempeln gab es einen Preis. Interessant war, dass viele Kinder trotz anfänglicher Skepsis, richtig gut gesägt haben!

Hoffentlich konnten wir einige Mädchen und auch Jungs  für unseren Beruf begeistern! 🙂

Wie ein Raum entsteht…

Diese Woche hatten wir Ferien. Ich habe die Zeit für Arbeiten im Ausbildungsbetrieb genutzt. Da ich noch Vollzeit Schülerin bin (bei uns in Baden-Württemberg ist das Ausbildungssystem so), ist es für mich  interessant und vor allem abwechslungsreich, arbeiten zu gehen, um das Gelernte umzusetzen.

An meinem letzten Arbeitstag durfte ich beim Trockenbau  helfen. Unser Blogger Stefan hat seinen Urlaubstag  dafür genutzt, mir einiges zu zeigen und zu erklären. Für mich war das sehr interessant, da man nicht jeden Tag dabei ist, wenn „Wände entstehen“. Die Konstruktionen für die Ständerwände waren schon alle gestellt, das heißt die groben Raumabteilungen waren schon gegeben. Wir haben dann noch die OSB-Platten angebracht, bevor die Gipskartonplatten aufgeschossen wurden. Warum? So bekommt man einen etwas höheren Schallschutz und die Wände werden zudem stabiler.

Hier haben wir keine OSB-Platten verwendet.

Stefan schießt hier gerade die Platten mit einem Druckluft-Nagelgerät an die Konstruktion der Ständerwände.

Dass wir in der Schule unseren TSM1 angefangen haben, habe ich euch ja erzählt. Beim Arbeiten hat mir die Übung in der Schule schon einmal einen großen Vorteil verschafft, da ich mich mit der Handkreissäge und ihren Gefahren schon auskannte. So durfte ich auch gleich die OSB-Platten ausmessen und ablängen. 🙂

-> Hier könnt ihr im Hintergrund auch nochmal die Ständerwände-Konstruktionen sehen, auf die wir unsere OSB-Platten aufgeschossen haben.

Welche Schraube braucht man wofür?

Es gibt viele Arten von Schrauben – mit Voll- oder Teilgewinde, sowie mit unterschiedlichen Kopf- oder Antriebsformen. Also: Woher weiß ich, welche Schraube ich für mein Werkstück  verwenden soll? Gibt es Unterschiede in der Schraubenhaftung? Was muss ich beim Schrauben alles beachten?

Auf einige Punkte kann ich euch jetzt eine Antwort geben 🙂
Diese Woche haben wir uns nämlich im Berufstheorieunterricht mit Schrauben bzw. Schraubenverbindungen auseinandergesetzt und auch anhand von Versuchen getestet, was bei der Schraubenhaftung und den verschiedenen Verschraubungstechniken alles beachtet werden muss.
Besonders wichtig die sogenannten „Anzieheigenschaften“, denn es gibt Schrauben mit Voll- und Teilgewinde.
Wann nehme ich jetzt was, fragt ihr euch? Wir haben gelernt, dass, wenn man zwei Platten aufeinander schrauben möchte, besser ein Teilgewinde verwendet, denn die obere Platte kann sonst nicht dicht genug an die untere Platte angezogen werden, da das „Gewinde im weg ist“. Mit einem Teilgewinde kann man das vermeiden, da das Gewinde komplett in der unteren Platte ist. ODER: Ihr bohrt einfach vor 🙂 Indem man mit dem Schraubendurchmesser die erste Platte vorbohrt und eine Vollgewindeschraube verwendet, erzielt man denselben Effekt wie mit der Teilgewindeschraube.

Welche Schraubendicke ist nun aber richtig?
Wir haben es getestet! In der Schule haben wir anhand von Versuchen die Spalteigenschaften untersucht und sind zu folgendem Ergebnis gekommen: Je dicker die Schraube und je näher sie sich am Werkstücksrand befindet, desto größer ist die Spaltkraft und desto wahrscheinlicher spalte ich mein Werkstück.
TIPP: Um die Spaltgefahr zu reduzieren, bohrt man mit dem Kerndurchmesser der Schraube vor.

Hier haben wir den Versuch ohne Vorbohren durchgeführt. Links sieht man Ahorn und rechts Eiche, man kann aber nicht pauschal sagen, dass die Spaltkraft bei Eiche geringer ist, denn jedes Stück Holz ist anders.

Die Schraubenhaftung haben mit der Weberpresse getestet. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, hält die Schraube im Hartholz besser als im Weichholz. Bei Hirnholz (hier wird das Holz nicht wie üblich längs zum Stamm, sondern quer zum Stamm geschnitten) schneidet die Schraube die Fasern durch und bei Längsholz reißt es aus. Bei Hirnholz sieht es aus als ob wir vorgebohrt haben, aber bei keinem Versuch haben wir vorgebohrt!
Die Schrauben in Hirnholz halten aber nicht so gut wie im Längsholz.

Unsere Ergebnisse der Schraubenhaftung.

Die linke Schraube war in Hirnholz und die Rechte in Längsholz.

TSM 1 – Was ist das?

Diese Woche berichte ich euch über unseren TSM 1 – Maschinenkurs.

Was bedeutet überhaupt TSM 1? TSM bedeutet „Tischler-Schreiner-Maschinenlehrgang“ und die 1 steht einfach dafür, dass es mehrere Teile gibt – 3 Stück insgesamt, die über die 3 Lehrjahre verteilt sind. Wir machen im 1. Lehrjahr den TSM 1 und müssen nach dem Maschinenkurs auch eine Prüfung ablegen, denn unsere Prüfer wollen auch sehen, ob wir die Maschinen bedienen können und ihre Gefahren kennen.

Unser Maschinenkurs besteht teilweise aus Theorie, aber auch aus Praxis. Anhand eines Maschinenkurshefts bekommen wir die Gefahren aufgezeigt, gehen aber dann direkt in die Praxis über. Dabei dürfen natürlich, unter der Aufsicht unseres Lehrers, selbst an die Maschinen. Während des Maschinenkurses stellen wir ein Schlüsselkästchen her, bei dem wir verschiedene Maschinen zum Einsatz bringen, wie zum Beispiel die Formatkreissäge, die Abrichte aber auch viele Handmaschinen, wie die Handkreissäge. Ganz fertig sind wir leider noch nicht. Nächste Woche müssen wir auch noch die Tür machen, die wir uns auf der CNC-Maschine fräsen lassen. Das Programm dazu haben wir uns aber schon geschrieben.

Wie das Schlüsselkästchen fertig aussieht, zeige ich euch beim nächsten Mal! 🙂

Achtung: Die Säge möchte das Werkstück immer vom Anschlag wegziehen. Um einen sauberen Schnitt zu bekommen, muss man das Werkstück fest gegen den Anschlag drücken.

Die Löcher haben wir mit der Ständerbohrmaschine gebohrt und die Ausfräsungen für die Formfedern (auch unter Lamello bekannt) mit der Formfedernutfräsmaschine.

So sieht unsere Tür für das Schlüsselkästchen später aus. Hier haben wir das Programm für die CNC-Maschine geschrieben.

geschafft!

Heute berichte ich über die Fortsetzung und die Fertigstellung meiner Eisenbahn mit Wagon.

Beim letzten Mal hatte ich euch erzählt, dass ich mit der Eisenbahn und dem Wagon soweit fertig war (siehe: …weiter geht´s! 🙂.) Gefehlt haben „nur noch“ die Bodenplatten und Kleinigkeiten, wie Räder oder Anhängerkupplungen.

Wie wir ja alle wissen, arbeitet Holz. Generell kann man sich merken, dass die rechte Seite rund wird und die Linke Seite hohl. Für uns ist es problematisch, wenn sich die Bodenplatte verändert. Das ist wie bei einer Tischplatte, die soll ja auch nicht kleiner werden oder sich verbiegen. Überlegt mal: Was kann man dagegen machen?

Damit das Quellen/Schwinden verringert wird, haben wir an eine Gratleiste gedacht! Diese wird in eine Nut eingeschoben, damit die Platte gerade bleibt und sich möglichst wenig verändert. Dazu haben wir an der CNC-Maschine die Gratnut gefräst und danach die Gratleiste mit dem Grathobel so bearbeitet, dass eine sehr stramme Verbindung entsteht. Die Gratleiste muss nämlich ohne Leim halten. Als wir das erfolgreich geschafft hatten, musste nur noch die Eisenbahn bzw. der Wagon auf der Bodenplatte festgeschraubt werden und danach konnte die Oberflächenbehandlung folgen. Bei diesem Werkstück haben wir das erste Mal Lack eingesetzt. Ein Tipp: Es ist wichtig, dass das Werkstück vor dem Lackieren wirklich komplett frei ist von Leimflecken, denn die sieht man nach dem Lackieren noch mehr als beim Ölen. Die Räder und die Anhängerkupplung haben wir einzeln lackiert. Nach der Trockenzeit konnten wir alles zusammenschrauben und fertig war unsere Eisenbahn mit Wagon!:)

Aushobeln der Gratleisten mit dem Grathobel.

Wie ihr sehen könnt, haben wir vorgebohrt, damit das Holz nicht springt, wenn wir die Schrauben eindrehen.

Die fertig lackierte Eisenbahn mit Wagon.

Von oben.

Mein erstes selbst entworfenes Werkstück!

Vor den Faschingsferien haben wir unser erstes selbstentworfenes Werkstück, die Buchstütze zurückbekommen. Vorgabe waren nur die Größe des Winkels (200mm x 150 mm x 20 mm) und die Eckverbindung. Das Innenleben durften wir selbst entwerfen. In Berufstheorie haben wir es gezeichnet und nach dieser Zeichnung haben wir dies in die Praxis umgesetzt.

Meine Zeichnungen waren schon ziemlich knifflig. Da ich so viele Rundungen an den Herzen habe, musste ich für jede Rundung einen eigenen Radius festlegen. Deshalb habe ich das Innenleben als erstes in AutoCAD gezeichnet. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mich kaum damit ausgekannt, habe es mir aber sozusagen irgendwie selbst beigebracht, mein Lehrer stand mir aber auch immer mit Rat zur Verfügung. In Berufstheorie durfte man keine AutoCAD – Zeichnung abgeben, ich musste es also auch nochmal von Hand zeichnen. Da ich mich für zwei verschiedene Größen der Herzen entschieden habe, hatte ich auch viele unterschiedliche Radien. Da diese in einer Zeichnung zu unübersichtlich geworden wären, habe ich mich dazu entschlossen, für jedes Herz eine separate Zeichnung zu erstellen.

Für mich war es echt spannend, ob meine theoretische Zeichnung am Ende auch in der Praxisa, 1:1 umzusetzen ist. Wie ihr auf den Bildern seht, hat meine Theorie und Idee auch in der Praxis geklappt! Ich bin echt stolz auf meine Buchstütze und habe auch eine super Note dafür bekommen.

Die Buchstütze ist aus Buche, das große, helle Herz aus Ahorn und die dunklen Herzen aus amerikanischem Nussbaum

Die Vorderansicht

Die Draufsicht

Die Eckverbindung – Schwalbenschwanzzinkung auf Gehrung

Die andere Seite der Eckverbindung

…weiter geht´s! :)

So, jetzt musstet ihr fast 2 Wochen auf meine Fortsetzung zu Das Spielzeug der Vergangenheit ist wieder modern warten, nun geht es los:

Wie ihr auf dem Bild erkennt, habe ich als erstes, nachdem die Schwalbenschwanzzinkung passte, den vorderen Teil der Lokomotive verleimt. Das Mittelteil (Nussbaum) des Führerhauses wurde locker reingesteckt, damit ich mehr Druck aufbauen kann, ohne dass sich der Winkel der Seitenteile verschiebt (siehe Bild). Sonst könnte ich im Nachhinein Probleme gehabt, die beiden „U“ -Teile (= Führerhaus und vorderer Teil der Lokomotive) zusammen zu bekommen. Nachdem beide Teile zusammengeleimt waren, konnte ich verputzen, d.h. die Schwalben und Zinken „bündig hobeln“, damit ich wieder eine saubere Fläche ohne überstehende Schwalben/Zinken habe. Anschließend habe ich denselben Vorgang mit dem Führerhaus gemacht. Danach konnte ich beide “U-Teile“ zusammenleimen, sodass die Lokomotive ihre Form bekommt. Die Lichter der Lokomotive werden von 10er Dübeln dargestellt, welche an den Stirnseiten der Seitenteile aus Nussbaum eingebohrt wurden. So weit bin ich vor den Ferien gekommen.

Hier seht ihr den vorderen Teil der Lokomotive, der gerade verleimt worden ist

die Lokomotive ohne Dach und ohne Räder

Heute konnte ich in der Schule am Dach arbeiten. Vorgaben waren, dass wir vorne 2 Schrägen haben und das Dach eine Fase bekommt. Im Anschluss konnte ich das Dach auf das Führerhaus dübeln. Zum Schluss durften wir heute das erste Mal an die CNC-Maschine! Da haben wir in unsere Bodenplatte eine Gratnut eingefräst. An meiner Lokomotive fehlen jetzt noch die Bodenplatte und die Räder. Mit welchen Verbindungen wir das herstellen, erfahrt ihr beim nächsten Mal! 🙂

Hier wurde das Dach drauf gemacht

 

Das Spielzeug der Vergangenheit ist wieder modern

Diese Woche kann ich euch leider nicht allzu viel über unseren Werkstattunterricht berichten, denn die Grippewelle hatte mich auch erwischt. Anfang der Woche bin ich noch in die Schule gegangen, ich hatte ja schließlich auch noch einiges aufzuholen von unserem Blogger- Einführungstag. Da haben meine Klassenkameraden mit einem Wagon von einer Spielzeuglokomotive angefangen. Anfangs war ich echt überzeugt und motiviert, dass ich in der Schule den „Vorsprung“ meiner Mitschüler einhole. Meine Lehrer haben mir auch genügend Zeit gegeben den Wagon in der Schule fertigzustellen. Meine super Idee war: dass ich in den Pausen einfach durcharbeite und somit möglichst bald mit meinem Wagon fertig werde. Neben dem neuen Projekt noch das Angefangene fertig zu machen, habe ich trotzdem nicht ganz geschafft. Also habe ich mit meinem Lehrer ausgemacht, dass ich meine letzten zwei Eckverbindungen zu Hause fertigmachen darf. Am Wochenende habe ich dann ein paar Stunden genutzt um mein Wagon fertig zu machen und jetzt bin ich total froh, dass ich morgen in der Schule verleimen kann!

Meine halbverdeckte Schwalbenschwanz Zinkung

Mein Wagon. Die Seiten sind aus Kirschbaum.

Hier an meinem Wagon seht ihr jeweils 2 Eckverbindungen mit einer halbverdeckten Zinkung und einer schrägen Schwalbenschwanzzinkung (offene Zinkung). Die halbverdeckte Zinkung hat den Vorteil, dass man die Zinken und Schwalben nur von der einen Seite sieht. Diese Kasteneckverbindung wird ganz normal her gestellt, wie die ganze Zeit. Das bedeutet: Als erstes teilt man sich die Zinken auf seinem Brett ein und reißt sie an, dann stellt man die Zinken her und danach werden diese auf das zukünftige Schwalbenbrett übertragen und sägt und stemmt sie dann aus. Bei der schrägen Schwalbenschwanzzinkung muss man beim erstellen aufpassen, dass man diesmal als erstes die Schwalben herstellt und erst danach die Zinken gesägt werden (die Schwalben sind hier bei mir, bei meinem Seitenteil aus Kirschbaum zu sehen).

Aber: ich denke ich habe das ganz gut hin bekommen 🙂 verleimt sieht alles immer gleich noch besser aus, deshalb bin ich mal gespannt.

Das neue Projekt steht schon vor der Tür: wir machen die passende Lokomotive dazu!

unsere nächste Aufgabe: eine Lokomotive 🙂

Unsere Holzauswahl haben wir schon getroffen. Die hellen Teile fertigen wir aus Ahorn und die dunklen Teile sind amerikanischer Nussbaum.
Die Kastenecken werden auch wieder wie bei dem Wagon gezinkt.

Wie es aber mit meiner Lokomotive genau weiter geht, erfahrt ihr nächste Woche! 🙂