Kategorie-Archiv: Allgemein

Neues ausprobieren

Durch die ganzen Vorbereitungen für das Meisterstück kommen in letzter Zeit meine privaten Projekte leider ein bisschen zu kurz. Dafür gibt es, wenn es dann richtig damit los geht viel spannendes zu sehen.

Eine andere Sache die mich in letzter Zeit beschäftigt hat ist die Fotografie. Denn ebenso wichtig wie eine gute Tischlerleistung zu bringen, ist es seine Produkte oder Werke hochwertig und gut zu präsentieren. Das ist der Grund, warum ich mir in letzter Zeit öfters mal die Zeit genommen habe einige neue Dinge mit der Kamera auszuprobieren. Unter anderem haben mich dabei auch die wirklich guten Fotos von Marie-Luise zu einer Verbesserung angeregt.

Natürlich bin ich kein Profi, aber ich sehe auf jeden Fall schon eine Verbesserung, deshalb immer schön weiter probieren und üben. Es ist auch eine schöne Beschäftigung für Zuhause, falls man gerade ein bisschen lange Weile oder mehr Freizeit hat.

Vielleicht kann sich ja auch noch jemand daran erinnern, dass ich mal einen kleinen Artikel zu meinem selbstgebauten Rasiermesser geschrieben habe. Genau das Messer habe ich noch einmal fotografiert und bin sehr zufrieden mit der neuen Version.

….das alte Foto aus meinem Post
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….und die neue Version

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Das sind einige der entstandenen Bilder:

Manche davon findet ihr mit kurzen Text auch auf meinem relativ neuen Instagram-Account : @paulrobertrestauration

Schafft was aus der Resterecke

Mit meinem Umzug habe ich mich einiger „IKEA-Möbel“ entledigt und nun gilt es, neue eigene zu bauen. Ein paar Sachen sind schon fertig und heute zeige ich euch meinen Waschbeckenunterschrank.

Er besteht komplett aus Restplatten und -kanten, die von einem riesigen Auftrag übrig geblieben sind. Bei Möbeln in Feuchträumen ist es wichtig, „wasserfeste“ (grüne) Plattenwerkstoffe zu verwenden. Nach einem kleinen Aufmaß, ein paar Skizzen und ca. drei Tagen Arbeit ist schon das Ergebnis zu sehen.

Da mir modernes Design sehr zusagt, habe ich Eiche mit Grau kombiniert und eine grifflose Möbelfront gewählt. Die Schräge am Schrank ergibt sich durch den Öffnungswinkel der Duschtür. Im Korpus sind Tip-ons (Druckschnäpper) und Topfbänder mit Dämpfung verbaut, damit sich die Türen elegant öffnen und schließen lassen.

Verlass auf das Handwerk

Auch in solchen Zeiten wie der derzeitigen Corona-Krise ist das Handwerk stets für alle da! Zum Beispiel stellen wir zurzeit Desinfektionsschutzhauben her. Diese bestehen komplett aus Plexiglas und verfügen über eine Durchreiche. Mit dem Rundumschutz versuchen wir durch unsere Handwerksleistung das Arbeiten in Apotheken, Arztpraxen und Sanitätshäusern so sicher wie möglich zu gestalten und dabei auch die Gesundheit der Kunden zu schützen.

Ein Rundumschutz, der nicht abschreckend wirken soll.

Sicherheit am Arbeitsplatz und für alle Kunden.

Ein Aufstellbeispiel in einer Apotheke.

An dieser Stelle bedanke ich mich bei allen, die sich in diesen Zeiten für ihre Mitmenschen einsetzen und appelliere an die Vernunft aller, die geltenden Regeln zu beachten und einzuhalten.
In diesem Sinne – bleibt gesund!

Die Bloggercommunity wächst !

Hallo zusammen,

ich bin Johannes und freue mich, dass ich den Ausbildungsblog von Tischler Schreiner Deutschland mit meinen Beiträgen bereichern kann.

Die ersten Begegnungen und Erfahrungen mit Holz habe ich mit fünf Jahren in der Werkstatt meins Opas gemacht. Schnell wurde mir klar, dass der Beruf des Tischlers genau das Richtige für mich ist. Also entschied ich mich 2015, eine Lehre bei der Firma Inuma in Leipzig zu beginnen. Sie bieten von Messebau bis hochwertigen Innenausbau alles an und sind mit einer eigenen Lehrwerkstatt (8 Lehrlinge und einem Lehrausbilder) ausgestattet.

Im ersten Lehrjahr lernte ich den Umgang mit traditionellen Handwerkzeugen und stellte eine Truhe, einen Spieltisch und einige weitere eigene Projekte her. Mit diesen Fertigkeiten absolvierte ich 2018 meine Ausbildung mit 95 Punkten in beiden praktischen Bereichen (Gesellenstück und Arbeitsprobe).

Daraufhin konnte ich die sächsische Meisterschaft und anschließend die deutsche Meisterschaft für mich entscheiden. Dieser Erfolg sicherte mir ein Flugticket nach Kazan, wo im August letzten Jahres die Berufe-Weltmeisterschaft ausgetragen wurde. Von dreißig Teilnehmern belegte ich den 13. Platz und erreichte eine Exzellenz-Medaille, die mich viel Übung, Schweiß und Nerven gekostet hat. Ein Übungsstück, das in 22 Stunden entstanden ist, möchte ich euch jetzt zeigen:

     

Wie so oft steckt der Teufel im Detail !

Hallihallo!

Seid gegrüßt, werte Tischler-innen und Interessierte!

Ich bin Friedo und werde in Zukunft für euch von meiner Ausbildung zum Tischler bei den Deutschen Werkstätten Hellerau berichten. Ich bin selbst sehr gespannt auf diese beiden neuen Tätigkeiten und bin sicher, dass ich euch mit meinen Erzählungen einen spannenden Einblick verschaffen kann!

Zum Schluss noch eine meiner ersten Zinkenverbindungen, als visuellen Vorgeschmack 😉

Friedo mit Raubank

P. S. Ein kleines Interview und weitere Infos zu mir findet ihr auf meinem Profil.

Mein abwechslungsreicher Arbeitsalltag

Ich habe euch ja schon öfters erzählt, wie vielfältig, kreativ und anspruchsvoll das Arbeiten mit Holz oder generell der Beruf des Tischlers beziehungsweise des Schreiners ist. Vor Kurzem habe ich ein kleines Video gedreht, dass genau diese Vielfältigkeit meines Arbeitsalltages widerspiegelt. Schaut es euch einfach an! Was leider fehlt, sind die unfassbar tollen Gerüche, die das Arbeiten mit Holz begleitet. 😉


Und an alle, die mit dem Gedanken spielen, eine  Tischler/Schreiner Lehre- Lehre zu machen:  traut euch! Es ist ein wahnsinnig abwechslungsreicher Job,  der zudem auch noch jede Menge Ausgleich mit sich bringt.

Kombinationsvielfalt

Als Tischler beziehungsweise Schreiner darf man mit einer Vielfalt von Materialien arbeiten. Schön ist, dass man nicht nur zwischen unterschiedlichen Rohstoffen auswählen kann, sondern auch zwischen verschiedenen Bearbeitungsmethoden, also zum Beispiel ob man lieber die CNC oder die Tischfräse für die Herstellung verwendet. Doch was noch viel schöner ist, sind die schier unbegrenzten Gestaltungsmöglichkeiten. Man kann aus so vielen Herstellungsverfahren und Materialien ein ganz individuelles Möbel kreieren. Wenn man etwa an einen Tisch denkt, hat direkt jeder eine andere Vorstellung dazu im Kopf. Was es bei uns geworden ist, seht ihr hier:

Diese Tischlösung besteht aus einer Kombination aus Massivholz und Metall.

Die Bearbeitungsvielfalt der Tischplatte erlaubt es dem Schreiner nicht nur, eine einfache Platte auf das Gestell zu legen, sondern auch, eine schöne Fase zur Gestaltung zu nutzen.

 

So schafft es der Schreiner beziehungsweise Tischler, dem Kunden ein ganz individuelles Möbel zu bauen, das zum Kunden passt. Ein wohnliches Ambiente entsteht hier schon alleine durch die richtige Gestaltungslösung von Tisch und passender Sitzbank.

Neues Meisterschulprojekt

In Vorbereitung auf das Meisterstück bearbeiten wir in den nächsten Wochen ein selbst ausgedachtes, fiktives Kundenprojekt.

Ich konnte es mir nicht verkneifen, wieder etwas Altes zu bauen – eine Kirschbaumvitrine mit Schnitzereien und Schellackoberfläche. Damit die Zeit nicht zu knapp wird, habe ich mit den Schnitzereien bereits begonnen. Die Krone ist schon fertig, jetzt muss ich noch die Füße machen.

Auf den Bildern könnt ihr sehen, wie ich vorgegangen bin:  Zuerst habe ich die Konturen im Maßstab 1:1 aufgezeichnet.

Dann habe ich die Zeichnung auf den Holzrohling geklebt. Nun mussten die Ornamente mit verschiedenen Schnitzwerkzeugen herausgearbeitet werden.

Zum Schluss folgt dann noch ein etwas lästiger Arbeitsschritt – das Schleifen. Das beansprucht auch noch mal jede Menge Zeit und Geduld.