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Mein Gesellenstück: Was einst lose war, ist nun ganz fest!

Dann wollen wir mal schauen, ob die Intarsienarbeit etwas geworden ist!

Nach dem ersten Schleifen habe ich den Korpus mal grob zusammengesetzt, um zu schauen, ob alles passt … Und ich würde sagen, es passt! Und die Intarsienarbeit ist auch geglückt!

Da die einzelnen Teile nicht einfach im Korpus stehen bleiben können, werden diese jetzt gekoppelt.

Trocken zusammen gesteckt … und … es wackelt nichts mehr!

Verleimt werden die einzelnen Teile natürlich erst, wenn die Oberflächenbehandlung fertig abgeschlossen ist  😉

Mein Gesellenstück: Die Intarsienarbeiten beginnen!

In diesem Beitrag dreht sich immer noch alles um den Bau meines Gesellenstücks. Ich habe mit weiteren Furnierarbeiten begonnen und sogar die Intarsienarbeiten sind ins Rollen gekommen! Aber seht selbst!

Die ersten Lisenen aus Mooreiche werden mithilfe der Furniersäge zugeschnitten.

Nochmal kurz aufreißen, wie die Ablage genau  gestaltet werden soll …

Und es geht ans erste Fügen des Wurzelfurniers! Aus vier mach zwei …

aus zwei dann eins.

Noch genau zuschneiden und die Mitte der Ablage ist fertig vorbereitet …

Jetzt werden die einzelnen Lisenen auf Gehrung geschnitten!

Und Lisene für Lisene wird die Intarsienarbeit vollständiger.

So sieht das Ganze doch gar nicht mal so verkehrt aus.

Dann mal schnell in die Presse!

Auch die Klappe wird schon mal mit Leim vorbereitet. Noch schnell das Furnier auflegen und dann ab unter die Presse.

Auch der Korpus wird jetzt mal bekantet!

Und ob es was geworden ist, seht Ihr dann morgen 😉

Restauration eines Kackstuhls :)

Vor Kurzem kam ein Kunde mit einem sehr alten und instabilen Stuhl aus massiver Buche zu uns. Der Stuhl wurde früher von älteren Menschen benutzt, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr auf die Toilette gehen konnten. Wir wurden damit beauftragt, diesen Stuhl zu restaurieren, zumindest so, dass man sich wieder drauf setzen kann.

Zuerst habe ich alle Teile auseinander genommen, die auch nur annähernd lose waren. Den alten Leim habe ich so gut es ging mit dem Stecheisen ausgekratzt und die Stellen angeschliffen, damit der neue Leim vernünftigen Halt findet.

Anschließend konnte ich auch schon mit dem Verleimen beginnen. Hier sieht man den Ausschnitt, der sich unter der Klappe befindet. Gebaut wurde diese mit einer Zapfenverbindung, wie sie die Schreiner früher gerne benutzt haben!Dann ging es ans Verleimen des Gestells.

 Beim Verleimen wurde immer darauf geachtet, dass alles im rechten Winkel ist; sonst würde der Stuhl kippeln … Gerade bei solch einem Stuhl eher von Nachteil 😛So sah das ganze Stück dann fertig aus. Der Kunde wollte das Ganze nur stabil haben, nicht weiter Oberflächen behandelt 🙂

Und weiter gehts!

Die Formverleihung steht und die ersten Bauteile sind gefertigt worden!
Sogar die ersten Furnierarbeiten kommen ins rollen…
Aber seht selbst 😉

Die Fräsarbeiten am Korpus beginnen!

Und die Klappe ist auch schon vorhanden! …Naja, zum mindestens schonmal als CNC Programm… Also schnell an die CNC und LOS GEHTS! 😉

Die Seitenwände werden vorbereitet!

kurzer Check:
die Seitenwände und die Ablage passen!

Mittlerweile ist auch schon die Klappe gefräst und ich kann endlich mit dem furnieren beginnen!

Ob das wohl hält…?

Es geht endlich los!

Ich darf endlich mit dem Bau meines Gesellenstückes beginnen und bin auch schon fleißig dabei! Ich werde Euch in der nächsten Zeit mit einigen Bildern versorgen und hoffe, dass ich Euch so die Bauphase ein bisschen näher bringen kann 😉
Ich hoffe, es werden nicht zu viele Bilder, aber anhand der Bilder kann ich Euch mein Vorgehen am besten schildern …

Alles beginnt mit dem Brettaufriss. Hier wird das zu bauende Stück 1:1 aufgezeichnet und soll einen bei der Bauphase unterstützen 😉

Noch schnell einige Bretter verleimen und vorbereiten … Hier seht Ihr meinen zukünftigen Schubkastenboden!

Jetzt geht es endlich an die Übertragung meiner Schwalbenschwanzverbindung. Da man auf der dunklen Mooreiche die Bleistiftstriche so gut wie nicht erkennen kann, habe ich mir einen Klebestreifen über das Holz geklebt und mir darauf alles aufgezeichnet 😉

Und es geht los!

Die Sägearbeiten mache ich mit der Formatkreissäge …

Hier ist ein sehr genaues Einstellen notwendig … Zumindest wenn die Verbindungen passen sollen 😉

Und jetzt geht es an das Stemmen!

Ob das nachher wohl passen wird …?

Jetzt sind die Seitenteile, das Vorder- und Hinterstück fertig 🙂

Jetzt noch in Ruhe verleimen und dann ist ein kleiner Teil schon erledigt 🙂

Edle Rasur

Nach einer langen Pause habe ich nun endlich mein begonnenes Rasiermesser fertig gestellt.
Das war jedoch eine ganz schön filigrane und knifflige Arbeit, bei der auch nicht immer alles gleich geklappt hat.
Schwierig war es vor allem, alles so zu verkleben, dass der Leim, wenn er beim Verschleifen heiß wird, nicht wieder an Halt verliert.
Trotzdem sollte es aber gut aussehen …
Nach mehreren Versuchen hat es dann schließlich geklappt und ich konnte vorsichtig alles schleifen.
Anschließend arbeitete ich noch ein paar feine Ornamente mit einem Stichel ein, auch eine sehr ungewohnte Arbeit, die Geduld braucht.
Am Ende mussten die zwei Hälften nur noch zusammengenietet und eine Oberflächenbehandlung vorgenommen werden.

Das Weiße ist übrigens Rinderknochen vom Fleischer ;P

 

Restauration – Was ist das denn schon wieder?

Da ich momentan für die theoretische Gesellenprüfung und für die Uni lernen muss, folgt jetzt leider nur ein kürzerer Beitrag. Dennoch möchte ich Euch ein weiteres Tätigkeitsfeld des Tischlers/Schreiners vorstellen.
Wir können nicht nur NEU! Wir können auch aus alt wieder schön machen! Dies nennt man dann Restauration 😉
Bei uns wollte eine Kneipe im alten Glanz, aber mit modernem und zeitgemäßem Arbeitsraum wiedereröffnen.

Die Thekenfront hat ihren alten Charme behalten!

Doch hinter der Theke ist ein moderner, zeitgemäßer Arbeitsraum entstanden!

Des Weiteren beglückt ein neues Thekenbrett in Tellerbreite die kommenden Gäste!

 

Ein neues, eigenes Projekt

In den vergangenen Wochen habe ich den Auftrag bekommen, ein Regal zu bauen, welches später mal unter einer Fensterbank aufgestellt wird.
Eine fertige Zeichnung mit Maßen war schon vorhanden und so konnte es gleich losgehen.
Als Material sollte mit Buche furnierte Spanplatte benutzt werden.
Das hieß erst einmal die Spanplatte grob auf die benötigten Maße zu zuschneiden und
anschließend von beiden Seiten zu furnieren.
Nur die Bodenplatte bekam vorher noch eine Leiste aus massivem Holz angeleimt, wofür seht ihr später.
Der entstandene Furnierüberstand wurde nur an einer Seite entfernt und an den restlichen Seiten mit der Kreissäge weggeschnitten.
Dabei wurden die Teile größtenteils gleich auf die fertigen Maße geschnitten.
Damit später nichts mehr von der Trägerplatte zu sehen ist, wurden alle sichtbaren Kanten ebenfalls furniert und bündig gemacht.
Jetzt kamen die Teile an die Fräse.
Hier wurde nun ein Profil in das Massivholz der Bodenplatte gefräst.
Außerdem bekamen einige Teile von hinten einen Falz für die Rückwand.
Dieser musste nun noch nachgearbeitet werden.


Im nächsten Schritt wurden in allen Teilen Formfedern eingefräst, um später alles verbinden zu können.
Jetzt war alles soweit fertig, dass begonnen werden konnte, alles zu schleifen und für die Oberfläche vorzubereiten.


Zum Schluss wurden die lackierten Teile nur noch alle miteinander verleimt.