Kategorie-Archiv: Arbeiten im Betrieb

Ladenbau, Teil II

In diesem Fall liegt das Augenmerk auf der Möglichkeit, die Möbelelemente zu bestücken, denn hier ist entscheidend, dass der Kunde möglichst viele Produkte zeigen und verkaufen kann. Individualisierte Nutzbarkeit verknüpft mit einer modernen Optik stehen im Fokus, wobei es an der Qualität natürlich nicht mangeln darf.
Für diesen Kunden haben wir einen speziellen Katalog angefertigt. So kann er sich bei jedem neuen Laden genau überlegen, welche Möbelelemente er gern hätte. Wir planen dann mit ihm gemeinsam das neue Ladenlokal, und schon geht’s los mit der Produktion. 

Der Thekenbereich dient sowohl als Verkaufs- als auch als Beratungsstelle.

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Geschafft! :)

Endlich ist es geschafft – mein Gesellenstück!

Mein Flur-Organizer

Puhh, endlich geschafft – und ordentlich Preise habe ich dafür auch noch abgeräumt.
Mit meinem Stück bin ich dafür ausgewählt worden, nach Stuttgart zum Wettbewerb  „GESTALTETE GESELLENSTÜCKE 2019, Sonderwettbewerb für Formgebung“ zu gehen. Im Oktober darf mein Stückchen dorthinreisen. Außerdem habe ich einen Preis dafür erhalten, dass die drittbeste Arbeitsprobe abgelegt habe. Mit meinen Ergebnissen bin ich also mehr als zufrieden!

Mein Stück ist nicht leicht gewesen,  im Nachhinein würde ich auch so einiges anders machen, da mich das Ganze doch sehr viel Nerven gekostet hat.
Meine beiden Würfel sind alle auf Gehrung verleimt, die Tür und die Klappe ebenso. Das ist sehr schwierig, und man hat auch nur wenige Verstellmöglichkeiten. Da mein Möbel schlicht aussehen sollte, habe ich meine Griffe bündig eingelassen und auch in derselben Farbe lackiert wie meine Korpusse . Um ein einheitliches Bild zu erreichen, habe ich alle anderen Beschläge ebenfalls in der passenden RAL Farbe lackiert.
In meine Sitzfläche habe ich mich besonders verliebt. Diese habe ich aus Eiche gemacht und die Risse bzw. Äste habe ich schwarz geharzt. Das gefällt mir wirklich sehr gut.

Hier seht ihr meinen oberen Korpus. In diesem befindet sich mein Pflichtteil, der Schubkasten. Den Griff habe ich verdeckt mit einer Einsetzfräsung ausgewählt.

Ladenbau, Teil I

In meinen nächsten beiden Blogbeiträgen werde ich  euch anhand von Projekten unserer Firma das Thema Ladenbau etwas näherbringen. Denn als Tischler beziehungsweise Schreiner habt ihr es sowohl mit Privat- als auch mit Geschäftskunden zu tun.


Bei dem ersten Projekt, das ich euch vorstellen möchte, handelt es sich um ein großes Fotostudio. Hier liegt der Augenmerk besonders auf den geschwungenen Formen und der einladenden Gesamtoptik. Es soll ein Ambiente geschaffen werden, in dem der Kunde sich wohlfühlt – ein entscheidender Faktor bei Fotoshootings. Da bei uns Perfektion, Maßanfertigung und Qualität an erster Stelle stehen, haben wir sogar extra Schablonen für den Fliesenleger gefertigt. Denn nur war es möglich, die Fliesen so verlegen, dass sie exakt zu unseren Möbeln und deren Formgebung passen.

Eine geschwungene und …

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Stilsicher!

Der Tischler beziehungsweise Schreiner ist nicht nur bekannt für seine qualitativ hochwertigen Möbel, sondern im besten Falle auch für seine Kreativität, Individualität und Gestaltungsfähigkeiten.  Das sieht man zurzeit auch wieder sehr schön bei den anderen Bloggern und ihren wirklich tollen Gesellenstücken.
Doch auch nach dem Gesellenstückbau hört die kreative Gestaltungsphase ja zum Glück nicht auf.

So haben wir für eine Kundin ein Möbel entwickelt, das ruhig als Kunstwerk betrachtet werden darf.  Normal kann schließlich jeder 😉
Im Zuge der Planung haben wir uns entschieden, die Front des Möbels durch Aufbringen eines Digitalaufdrucks besonders zu betonen. Der Korpus an sich hebt sich rein optisch nicht ab, überzeugt jedoch durch seine wunderschöne lackierte Oberfläche. Als zusätzlichen Eyecatcher haben wir ein echtes kleines Geweih in Silber lackiert und über dem Möbel aufgehängt. Im gesamten Raum wirkt das Möbel einfach nur wahnsinnig stilvoll und passt megagut in den Raum der Kundin.
Als Schreiner bin ich stolz darauf, den Lebens- oder Arbeitsraum meiner Kunden nach individuellen Wünschen nutzbar zu machen und zugleich gestalten zu dürfen.

Ein sehr gelungenes Kunstwerk …

… das zugleich als edler Stauraum genutzt wird.

 

Mein Gesellenstück

In den letzten Wochen war ich ziemlich beschäftigt, da sich meine Ausbildung dem Ende neigt. Dadurch hatte ich leider kaum Zeit zum Posten. Es fing mit der Prüfung zur CNC-Fachkraft an, dann folgten die schriftliche Gesellenprüfung, die Prüfung zum Betriebsassistenten, die Arbeitsprobe und zu guter Letzt noch das Gesellenstück selber.

Beim Gesellenstück war mir besonders wichtig, dass es langlebig ist und ich es auch in mehreren Jahren noch gern bei mir im Haus haben möchte. Das hört sich eigentlich nicht sonderlich schwierig an, doch wie ich in Gesprächen mit verschiedenen Gesellen und Meistern erfahren habe, ist eben genau das schon oft genug passiert. Mal war der Tisch, den sie gebaut hatten, schlichtweg zu groß, ein andermal hat das Sideboard vom Stil nicht mehr zum Einrichtunsstil gepasst oder der massive Barschrank war letzlich zu schwer für die Altbauwand.

Für meine Mini-Küche brauchte ich schon seit meinem Einzug einen schönen Tisch. Dieser sollte allerdings eher klein ausfallen, da man sich in dem winzigen Raum sonst kaum mehr bewegen könnte. Schon beim Einzug stellte ich fest, dass es in der passenden Größe kaum schöne und vor allem keine bezahlbaren Tische gab, die meinem Geschmack entsprachen. Und so kam mir recht früh die Idee,  einen Tisch zu bauen.

Bei dem Tisch habe ich ich mich vom momentanen Trend der Epoxy-River-Table inspirieren lassen, nur dass ich statt Harz eine Glasfüllung benutzt habe. Außerdem wollte ich ein Holz mit einer auffälligen goldenen Maserung haben. Die Wahl fiel also auf Rüster in Kombination mit Räuchereiche für das Gestell.

Hier könnt ihr euch ein Bild meines Gesellenstücks machen 🙂

Gratleisten sowie Schubkastenführung

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Die Dampflok

In einem älteren Blogeintrag, habe ich euch ja bereits die ersten Bilder des Lokomotivbaus gezeigt.
Damals stand das Grundgerüst der Lok und man konnte die ersten Details einer Lok inklusive ihrem Kohlender erkennen.

 

In den folgenden Bildern seht ihr die fertiggestellte Dampflok. Sie wurde detailgetreu bemalt und liebevoll für das Heimatfest in Insul zurechtgemacht.
Anhand von diesem Beispiel kann man sehr gut erkennen, was die Gestaltung eines Produktes ausmacht, oder?

Und so sieht sie aus!
Mich persönlich begeistert immer noch vor allem diese Wahnsinnsveränderung nur durch die extrem detailgetreue Gestaltung.

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Der Gesellenstückbau hat begonnen

Vor einiger Zeit haben wir endlich damit begonnen, unsere Gesellenstücke zu bauen.
Am Wochenende vom 6. – 7. Juli  2019 wird meines zusammen mit meinen beiden anderen Stücken in Pillnitz ausgestellt.
Bis dahin werden noch keine Bilder vom Stück gezeigt.
Na gut, ein paar Detailfotos kann ich als kleine Kostprobe ja schon mal vorab präsentieren.

Zu den Materialien:
Es wurden Zedernholz, Pflaumenholz, Blaues MDF und Messing verwendet.


Logofräsung

Erinnert ihr euch noch, dass ich versprochen hatte, einen musikalischen Beitrag zu veröffentlichen? Heute ist es also so weit 😉
Ein Kunde beauftragte uns mit einer ganz besonderen Aufgabe: Es sollte ein Bandlogo in eine Bassgitarre eingefräst werden.
Also nahm ich mich der Sache an. Um die Programmierung des Logos in Angriff nehmen zu können, musste ich mir vorab erst mal überlegen, wie ich die Bassgitarre auf der CNC spannen konnte, ohne diese zu beschädigen. Der Clou an der Sache war natürlich die Spannplatte so zu fertigen, dass die Gitarre auf dieser eben aufliegt.

Und so sieht meine selbst entworfene Spannvorrichtung aus. Jetzt konnte ich ausmessen, wo das Logo hinsoll, und es exakt positionieren. Danach ging es los mit der Programmierung des Logos . Nach einigen Stunden Programmierarbeit, war ich dann endlich so weit, mich vom Computer an die CNC begeben zu können.

Präzise wird das Logo in die Gitarre gefräst.

Und so sieht das fertige Logo aus.

Passt doch ganz gut und ist zum Glück alles gut gegangen 🙂