Kategorie-Archiv: Jonas

Eins, zwei, drei … Oberflächenzauberei

Viele unserer Privatkunden haben ganz spezielle Vorstellungen. Das Schöne an der Sache? Die Anfertigungen sind meistens alles andere als Standard und wir dürfen unser Können unter Beweis stellen.

Dieses Mal geht es wieder um echte Möbelunikate. In diesem Fall spielt die Oberflächentechnik eine wichtige Rolle, denn es müssen ganz besondere Rahmenfüllungen hergestellt werden. Neugierig?

Anfangs ist der selbst gepresste Schichtstoff noch weiß und langweilig, doch das könnte sich im Lackrum ja ändern 😉

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Fertig ist das Meisterstück!

Nach den teilweise langen Tagen ist es endlich so weit. Das Möbelstück ist endlich fertig. Fast vergessen, es ist ja nicht nur ein besonderes Möbelstück, sondern mein Meisterstück 2021.

Von außen spiegelt das Möbel durch die Gestaltung der Fronten die Liebe zu den Bergen. Ansonsten ist es schlicht und modern gehalten. Das hochwertige Furnier passt sowohl farblich als auch gestalterisch gut zum Stück. Die beleuchtbare Schattenfuge zur Wand wird später eine angenehme Wohnatmosphäre schaffen.

Und was verbirgt sich so alles hinter der schönen Fassade?

Es gibt eine Möglichkeit, Weingläser aufzuhängen und elegant aufzubewahren..

Es gibt zwei Schubkästen mit herausnehmbaren Einsätzen.

Und in der Mitte gibt es die Möglichkeit, die technischen Gerätschaften zu verstauen. Diese kann man dank des IR-Sensors sogar bei geschlossenen Fronten bedienen.

Der Aufbau hat begonnen!

Nachdem jetzt alle Bauteile fertiggestellt worden sind, kann es nun endlich losgehen mit dem endgültigen Aufbau des Stückes!

Nachdem ich die Weinlade und den Innenkorpus verleimt habe, alle Beschläge angebracht habe und der Lichtrücken verklebt und verschraubt wurden, konnte ich endlich den Außenkorpus um den Innenkorpus setzen und alles sauber miteinander verschrauben.

Nachdem ich den IR-Sensor und die Lichtsteuerung angebracht habe, musste ich die ganze Elektronik nur noch im Zwischenrücken verstecken.

Da ich vergangenes Wochenende schon meine Präsentationswand gebaut habe, konnte ich mein Stück direkt an dieser aufhängen und die Schubkästen usw. anschlagen.

Nachdem ich auch die Gehrungslade angeschlagen habe, konnte ich endlich den Kleber auf meine Schubkästen packen und alle Fronten sauber verkleben. Jetzt kann über Nacht der Kleber aushärten und morgen früh gehts dann an das Feintuning. Bilder vom komplett fertigen Stück folgen dann morgen Abend, sofern alles glatt läuft. Aber erst mal sieht es ja gar nicht so schlecht aus 😉

Oberfläche Teil 2

Spannender Start in den Tag:

Die Umhausung wird verleimt, vom Korpus abgenommen und mit den anderen Teilen zwischengeschliffen.

Danach startet die letzte Runde der Oberflächenbearbeitung.

Sobald alles getrocknet ist, wird es dann richtig spannend! Denn dann geht es an den Aufbau des Stückes, sodass am Freitag alles fertig dasteht. Hoffe ich 😉

Startklar für die Oberfläche?

Der nächste Schritt soll die Oberflächenbehandlung sein. Doch zuvor sind noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen. So sind zum Beispiel meine Ausschnitte noch komplett roh und man kann auf den Plattenwerkstoff schauen. So soll das Ganze natürlich nicht bleiben. Als Nächstes gehts also ans Bekannten der Ausschnitte

Zuerst einmal müssen die entstandenen Rundungen der Frästasche eckig gesägt werden. Dann kann es weitergehen.

Leim drauf, Kante drauf und alles schön mit Klebeband fixieren. Jetzt kann es weitergehen.

Der Schleifprozess hat begonnen. Mal mit dem Exenterschleifer und …

mal händisch mit dem Schleifklotz.

Morgen früh kann es dann endlich mit der richtigen Oberflächenbehandlung losgehen! Bilder folgen natürlich dann morgen Abend wieder  😉

Letzte Schritte vor der Oberfläche oder wurde doch noch etwas vergessen?

Nachdem der Innenkorpus durch den Probeaufbau die exakten Außenmaße und Toleranzen aufzeigt, kann ich nun meine Umfassung auf Gehrung sägen und diese somit später genau abfalten.

Nur noch wenige Sägeschnittte und dann …

steht das Stück in allen Bauteilen da! Doch einige Arbeitsschritte sind noch zu tun….

Zum Beispiel muss noch der Infrarotsensor eingebohrt werden. Dieser ermöglicht es mir, nachher die technischen Gerätschaften trotz geschlossener Fronten zu bedienen.

Nächste Woche geht es dann endlich an die Oberfläche des Stückes, d. h also viel Schleifen, Lackieren und Bekannten der Ausschnitte. Und zur Präsentation des Stückes muss ebenfalls noch eine Wand gebaut werden. Noch ganz schön viel zu tun in den nächsten Tagen.

Ab in den Leim!

Nachdem die Schubkastenverbindungen gestern fertiggestellt worden sind, ging es heute Morgen direkt mit dem Schleifen der Innenseiten los. Danach wurden die Innenseiten ordentlich geschliffen, alles wurde zum Verleimen vorbereitet und dann konnte ich starten.

Die Schubkästen sind endlich im Leim

Danach habe ich begonnen meine Schubkasteneinsätze mit Hilfe der Oberfräse zu nuten. Einmal schnell alles zusammen stecken, sobald die Schubkästen abgespannt sind.

Passt, wackelt nicht und hat kaum Luft. 😉

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