Die richtige Menge macht’s

So sollte keine Furnierpresse aussehen!

Diese Woche haben wir unsere letzten Teile für unseren Beistelltisch furniert. Die Fachböden wurden mit HPL beschichtet. Wie ihr seht, kann man selbst beim Furniervorgang, den die Presse eigentlich allein erledigt, auch etwas falsch machen.

Durch das HPL kann es schon mal keinen Leimdurchschlag geben, da der Leim durch die HPL-Beschichtung nicht durchgeht … Aber er kann trotzdem an den falschen Stellen austreten. Der Unterschied zum letzten Mal: Dieses Mal haben wir den Leim mit der Spachtel aufgetragen. (Die Woche davor haben wir dafür die Leimrolle verwendet.)

Leimauftragen mit der Spachtel.

Das Leimauftragen mit der Spachtel ist eigentlich nicht schwer. Das Schwierige ist vielmehr, ein richtiges Gefühl dafür zu bekommen, wann es zu viel Leim ist und wann zu wenig! Wir haben das alle zum ersten Mal gebracht und jeder hatte zu viel Leim aufgetragen. So hat es uns in der Presse durch den Pressdruck den ganzen Leim herausgedrückt. Die Folge davon war, dass die Presse voll mit Leim war und wir diese erstmal putzen mussten, bevor wir mit dem Furnieren weitermachen konnten. Denn mit einer verdreckten Presse kann und sollte man nicht arbeiten, da es dann nur zu Fehlverleimungen kommt!

Aber: Probieren geht über Studieren! Wir haben daraus gelernt und immerhin schon ein besseres Gefühl dafür bekommen, wie viel Leim wir benötigen.

Ich wünsche euch noch ein schönes verlängertes Pfingstwochenende! 🙂