Der zweite Maschinenlehrgang

Anfang des Jahres habe ich euch bereits vom ersten Tischler/Schreiner-Maschinenlehrgang berichtet. Damals waren alle großen und kleinen Maschinen neu, interessant und auch zum Teil etwas furchteinflößend. Diesmal waren alle schon etwas bekannter, und es stellte sich allmählich ein Gefühl der Sicherheit ein.

Im zweiten Maschinenlehrgang, welcher obligatorisch in der Ausbildung zum Tischler ist, wird die Bedienung der Maschinen, die man während des ersten Lehrgangs kennengelernt hat, noch mal vertieft. Es wurden diesmal mehrere kleinere Werkstücke hergestellt, welche veranschaulichten, wozu diese Maschinen exemplarisch genutzt werden können. Unter anderem stellten wir massive Kleiderbügel, ergonomische Holzgriffe und Schiebestöcke zur sicheren Werkstückführung her. Neu dazu kamen die Breitflächenschleifmaschine, die Bürstmaschine, die Funierpresse und die Tischfräse.

An Letzterer haben wir die meiste Zeit verbracht und ihre Vorzüge und Gefahren kennengelernt. Die viele Zeit, die wir investierten, ist meiner Meinung nach auch äußerst sinnvoll, denn an keiner Maschine in der Tischlerei passieren so viele Unfälle wie an der Tischfräse. Doch wer einmal gemerkt hat, was dieses geniale Gerät alles möglich macht, der nimmt die Risiken gern in Kauf – denn solange man sich an die Sicherheitsvorschriften der Berufsgenossenschaft hält, kann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen.

Ich hoffe, ich werde euch in den nächsten zwei Jahren viele Beispiele zeigen können, wie diese Maschine wunderbar zum Einsatz kommt.

Auch diesem kleinen Gesellen gefiel die Arbeit der Fräse.