Die erste Furnierarbeit – Teil 2

Nachdem also jeder von uns die Rückseite seines Schachbrettes fertig gestaltet hatte, haben wir das Furnier auf unsere Trägerplatte geleimt. Dafür muss Harnstoffharzleim auf die Flächen gegeben werden, dann wird das Furnier unter Hitzezufuhr an die Platten gepresst.
Als der Leim trocken und das Brett abgekühlt war, stand uns der weniger schöne Arbeitsschritt bevor: das Abkrazen des Fugenleimpapiers. Doch auch das gehört nun mal dazu. Um das Papier gut abzubekommen, trägt man mit einem Schwamm Wasser auf das Furnier auf und schabt es anschließend mit einem scharfkantigen Gegenstand, zum Beispiel mit einem Kantholz, herunter.
Dann haben wir die Kanten des Brettes an der Kantenschleifmaschine geschliffen, um im nächsten Schritt an der CNC-Maschine die Zahlen und Buchstaben in das Schachbrett zu fräsen. Hierbei kamen die anfangs eingeleimten Leisten aus Ahorn (s. Furnierarbeit Teil 1) zum Vorschein.
Im Anschluss haben wir die Flächen Stück für Stück hochgeschliffen, um eine optimale Oberfläche zu erhalten. Wichtig war dabei, die Schleifmaschine immer in Bewegung zu halten und nicht an einem Fleck zu verharren, damit die Fläche eben bleibt und nicht zu viel Material weggenommen wird.
Zum Schluss sind wir in den Lackraum unserer Schule gegangen, wo uns gezeigt wurde, wie wir unser Schachbrett fachgerecht lackieren. Dabei sind vor allem drei Dinge zu beachten: der gleichbleibende Abstand zum Werkstück,  der richtige Druck sowie die passende Geschwindigkeit achten.

Jeder Schüler meiner Klasse mit seiner individuellen Rückseite des Schachbrettes.