Echte Handwerkskunst

In unserem Betrieb gibt es eine Vielzahl an Maschinen, die täglich im Einsatz ist. Dazu gehören beispielsweise die Plattensäge, Kreissäge und die  CNCs. Nicht ganz so oft sind der Dickenhobel und der Abrichthobel in Benutzung. Noch weniger ist leider die Furniersäge und die Furnierfügmaschine im Einsatz, da heutzutage leider viel weniger selber furniert wird. Bei uns im Betrieb wird es aber zum Glück immer noch regelmäßig gemacht und ich bin sehr froh, dass wir die nötigen Maschinen und das nötige Knowhow im Betrieb noch haben. Denn Furnieren ist eine wirkliche Kunst, die nur sehr wenige wirklich beherrschen. Mir persönlich macht es unglaublich viel Spaß. Aber eine Maschine, die leider auch sehr selten genutzt wird, ist bei uns die Drechselbank. Papa und ich sind aber trotzdem der Meinung, dass diese auf jeden Fall im Betrieb bleiben muss. Auch wenn sie sehr sehr selten für Kundenaufträge verwendet wird, nutzen wir die Maschine gerne einmal für private Zwecke. Wenn einem das Drechselfieber einmal gepackt hat, dann muss man einfach immer weitermachen bis das Stück so ist, wie man es gerne hätte. Es ist eine sehr schöne Arbeit, bei der man sehr gefühlvoll arbeiten muss. Geht man mit viel Ruhe und Zeit an die Kunst des Drechseln, so können wunderschöne kleine Objekte entstehen. Leider sehen viele Leute nicht wie viel Arbeit und Zeit in so kleinen feinen Objekten steckt. Daher ist das Drechseln für unseren Betrieb nicht wirtschaftlich, da man so gut wie keinen  Kunden findet, der gewillt ist, diese Arbeit zuzahlen. Doch trotzdem ist es eine tolle handwerkliche Arbeit, die man super in der Freizeit zum Ausgleich betreiben kann. Seht selbst, was man so alles Drechseln kann:

Der eingespannte Holzklotz.

Stück für Stück wird es eine kleine Dose.

Der Deckel wird fein auf die Dose abgestimmt

Und er passt!

Nach dem Ölen ist sie fertig.

Eine Schale entsteht.

Hier ist genug Platz für Obst oder ähnliches 😉