Furnieren … gar nicht so einfach

Diese Woche haben wir mit Furnierarbeiten angefangen. Auch hier haben wir eine maschinelle Variante und auch die Variante per Hand kennengelernt.

Maschinell haben wir mit dem Schmelzklebefaden gearbeitet. Hierbei muss man echt aufpassen, dass die Fugen nicht übereinander geschoben werden, aber zu weit auseinander dürfen sie auch nicht sein. Falls sie aber doch zu weit auseinander liegen, kann sich mit dem Fugenpapier helfen. 🙂 Durch das Trocknen des Papiers zieht es nämlich die Fuge noch ein bisschen zusammen.

Das Interessanteste diese Woche aber war, dass wir  die Variante per Hand an unserer eigens kreierten Tischplatte anwenden durften. Ich habe mich für eine Kreuzfuge  aus Esche entschieden, einen Rahmen aus Zebrano und dann kommt noch ein Randfries aus Esche darum, den ich auf Gehrung schneiden werde.

Meine Kreuzfuge aus Esche.

Der gestreifte Rahmen ist aus Zebrano, die Ecken aus Nussbaum.

Wir haben gemerkt, dass auch die Furnierauswahl sehr wichtig ist: Denn verwende ich ein grobporiges Furnier, brechen mir bei feinen Arbeiten oft die Ecken weg. Es ist also schwieriger damit zu arbeiten. Zebrano hat sich auch ziemlich schwer bearbeiten lassen, da es sehr schnell einreist. Ich habe dem vorgebeugt, indem ich an den Stellen, an denen ich schneiden möchte,  Fugenpapier angebracht habe.