Manchmal muss es wehtun!

Jeder Mensch sollte es als seine Pflicht ansehen, so wenig  Abfall und Ausschuss wie möglich zu verursachen. Ein großer Faktor in der Klimakrise ist der aktuell vorherrschende „Wegwerfkonsum“ der Weltbevölkerung.

Bei unserer Fertigung macht auch die Oberflächenbehandlung einen großen Teil der Arbeit aus. Diverse Lacke, Farben, Beizen etc. werden dafür von geübter Hand aufgebracht, geschliffen und poliert. Da jedes Schiff, welches wir ausbauen, ein bestimmtes einzigartiges Design erhält, passiert es nur sehr selten, dass die vorhandenen Chemikalien für mehrere Projekte verwendet werden können. Um trotzdem für eventuelle Nachbesserungen, Reparaturen oder Garantiefälle vorbereitet zu sein, werden die Reste im sogenannten „Lack-Container“ aufbewahrt. Wenn eine Firma  immer größer wird, muss folglich auch ihr Lack-Container wachsen. Perfektes Timing, wenn da gerade ein kräftiger Lehrling in der Oberfläche aushilft, und beim Umräumen und Aussortieren vom alten in den neuen Container mit anpacken kann. Schmerzhaft wiederum für ihn, wenn er dabei eimerweise die exotischsten, aber leider bereits abgelaufenen Mischungen in den Müll gießen muss. Doch „Watt mutt, datt mutt!“

Mit der Zeit härten die Lacke aus, sodass ein Abtransport möglich ist.

Ist das Kunst oder kann das weg?