Mein Gesellenstück

In den letzten Wochen war ich ziemlich beschäftigt, da sich meine Ausbildung dem Ende neigt. Dadurch hatte ich leider kaum Zeit zum Posten. Es fing mit der Prüfung zur CNC-Fachkraft an, dann folgten die schriftliche Gesellenprüfung, die Prüfung zum Betriebsassistenten, die Arbeitsprobe und zu guter Letzt noch das Gesellenstück selber.

Beim Gesellenstück war mir besonders wichtig, dass es langlebig ist und ich es auch in mehreren Jahren noch gern bei mir im Haus haben möchte. Das hört sich eigentlich nicht sonderlich schwierig an, doch wie ich in Gesprächen mit verschiedenen Gesellen und Meistern erfahren habe, ist eben genau das schon oft genug passiert. Mal war der Tisch, den sie gebaut hatten, schlichtweg zu groß, ein andermal hat das Sideboard vom Stil nicht mehr zum Einrichtunsstil gepasst oder der massive Barschrank war letzlich zu schwer für die Altbauwand.

Für meine Mini-Küche brauchte ich schon seit meinem Einzug einen schönen Tisch. Dieser sollte allerdings eher klein ausfallen, da man sich in dem winzigen Raum sonst kaum mehr bewegen könnte. Schon beim Einzug stellte ich fest, dass es in der passenden Größe kaum schöne und vor allem keine bezahlbaren Tische gab, die meinem Geschmack entsprachen. Und so kam mir recht früh die Idee,  einen Tisch zu bauen.

Bei dem Tisch habe ich ich mich vom momentanen Trend der Epoxy-River-Table inspirieren lassen, nur dass ich statt Harz eine Glasfüllung benutzt habe. Außerdem wollte ich ein Holz mit einer auffälligen goldenen Maserung haben. Die Wahl fiel also auf Rüster in Kombination mit Räuchereiche für das Gestell.

Hier könnt ihr euch ein Bild meines Gesellenstücks machen 🙂

Gratleisten sowie Schubkastenführung

Die o.g. kleine Küche sowie ein Fuß 🙂

Gratleisten

Nach dem Einsetzen der Füllung

Das erste Mal zusammengebaut

Filigraner Secret-Schubkasten

Die Einzelteile der Zarge

Schubkasten-Vorderstück

Der Anfang