Neue Erkenntnis

Hey Leute,

nach einem kleinen Schreib- und Motivationstief bin ich jetzt wieder da mit einem Beitrag über eine Sache, die mich vor meiner Ausbildung nicht wirklich reizte, mittlerweile aber eine der schönsten Holzverarbeitungstechniken ist, die ich kenne.

„Das Furnieren“ schien für mich immer eine banale Variante zu sein, mit welcher man eine Spanplatte beklebt, um den Leuten zu suggerieren: „Hey, das ist Holz!“  Mittlerweile jedoch bietet mir diese Technik beinah grenzenlose Möglichkeiten zur Gestaltung von Möbeln, Innen- und Außenverkleidungen.

Unter Beachtung von ein paar Grundregeln zum Zusammenlegen des Furniers, können schon die einfachsten Formen entstehen. (Hier eine unechte Kreuzfuge aus Platanen-Furnier.)

Wie viele andere habe auch ich ein Schach-/Mühlebrett aus Furnier hergestellt. Auch wenn sich die Form und Technik bei den meisten nicht großartig unterscheidet, ist gestalterisch alles offen. (Ich wählte zum Beispiel fünf unterschiedliche Hölzer, und beim Mühlebrett eine positiv-negativ Optik).

Eiche und Teak, zusammengeklebt und in Pizzastücken geschnitten kann man wunderbar in einer Sternfuge zusammenlegen.

… und trotzdem kann der so entstandene Kreis auch zu einer rechteckigen Tischplatte zugeschnitten werden.