Wie ein Raum entsteht…

Diese Woche hatten wir Ferien. Ich habe die Zeit für Arbeiten im Ausbildungsbetrieb genutzt. Da ich noch Vollzeit Schülerin bin (bei uns in Baden-Württemberg ist das Ausbildungssystem so), ist es für mich  interessant und vor allem abwechslungsreich, arbeiten zu gehen, um das Gelernte umzusetzen.

An meinem letzten Arbeitstag durfte ich beim Trockenbau  helfen. Unser Blogger Stefan hat seinen Urlaubstag  dafür genutzt, mir einiges zu zeigen und zu erklären. Für mich war das sehr interessant, da man nicht jeden Tag dabei ist, wenn „Wände entstehen“. Die Konstruktionen für die Ständerwände waren schon alle gestellt, das heißt die groben Raumabteilungen waren schon gegeben. Wir haben dann noch die OSB-Platten angebracht, bevor die Gipskartonplatten aufgeschossen wurden. Warum? So bekommt man einen etwas höheren Schallschutz und die Wände werden zudem stabiler.

Hier haben wir keine OSB-Platten verwendet.

Stefan schießt hier gerade die Platten mit einem Druckluft-Nagelgerät an die Konstruktion der Ständerwände.

Dass wir in der Schule unseren TSM1 angefangen haben, habe ich euch ja erzählt. Beim Arbeiten hat mir die Übung in der Schule schon einmal einen großen Vorteil verschafft, da ich mich mit der Handkreissäge und ihren Gefahren schon auskannte. So durfte ich auch gleich die OSB-Platten ausmessen und ablängen. 🙂

-> Hier könnt ihr im Hintergrund auch nochmal die Ständerwände-Konstruktionen sehen, auf die wir unsere OSB-Platten aufgeschossen haben.