Flexijet – Unser Begleiter in Sachen 3D Aufmaß

Durch modernste CNC Techniken sind wir dazu in der Lage, maschinell unglaublich präzise zu arbeiten. Doch um die Maschine mit passgenauen Daten zu versorgen, ist mehr als ein genaues Aufmaß nötig! In unserer Firma vertrauen wir dort seit längerem auf die 3D-Aufmaßtechnik von Flexijet.

Flexijet? Noch nie gehört?
Da muss ich Euch wohl gleich mal zeigen, wie dieses Präzisionsmessgerät die Arbeit des Schreiners erleichtert 😉
Da uns vor kurzem von einem sehr netten Mitarbeiter das nagelneue 3D-Aufmaß System vorgeführt wurde; habt ihr jetzt die Ehre, das bald auf dem Markt erscheinende neue Messgerät kennenzulernen!

Links seht ihr das neue und rechts unser aktuelles 3D Aufmaßgerät von Flexijet.

Na, wer kann schon Unterschiede erkennen?

Ganz offensichtlich! Das neue Aufmaßgerät hat einen ganz neuen Kopf 😉 Und was dieser so alles drauf hat, erfahrt ihr jetzt!

Direkt springt einem das neue 7 Zoll große Touchdisplay ins Auge!

Was das Aufmaß im Gegensatz zum alten System deutlich vereinfacht, ist die 5 Megapixel Kamera. Diese zeigt uns mithilfe des Displays und einem Fadenkreuz genau den Messpunkt an! Zum einen ist dies optisch einfacher für denjenigen, der aufmisst, aber besonders praktisch ist, dass man so den Kopf gezielter auf den Messpunkt ausrichten kann. Denn vorher musste man sich immer mit der Fernbedienung an den Punkt herantasten. Da kann man gleich erwähnen, dass sich das neue System wesentlich sanfter und schöner an einzelne Punkte anfahren lässt!

Ebenfalls sorgt das neue Display dafür, dass man direkte Aufmaßbefehle am Messgerät selber auswählen kann! Vorher musste man hierfür immer zurück zur mobilen Rechnerstation laufen und einen neuen Befehl bzw. eine Funktion auswählen. Diese Neuerung ist sehr hilfreich beim Aufmaß von großen Räumen, und wenn man öfter den Standpunkt des Messgerätes wechseln muss 🙂 Da fällt mir direkt noch ein, dass das neue System sich jetzt sogar direkt über Wlan mit dem Laptop verbindet!

Doch was macht das Flexijet eigentlich so besonders? Ganz einfach!

Während man misst, kann man direkt auf dem mobilen Laptop erkennen, was man sich da zusammen misst! So wird die Fehlerquote beim Aufmaß erheblich reduziert – denn man sieht vor Ort, was man macht! Hier einmal die Wände eines Büros …

Wir danken Mario Noel für die sehr interessante Vorführung des neuen Lasermesskopfes und der Firma Flexijet für Ihren stets bemühten Kundenservice! Das Aufmaßsystem ist ein hervorragender Begleiter für alle modernen Handwerksbetriebe und wir wollten dieses System in unserer Firma nicht mehr missen wollen!

Auch das ist wichtig…

Lange habe ich überlegt, was ich euch neues berichten kann, denn in letzter Zeit wird bei uns mit neuen Projekten begonnen.
Dadurch gibt es viele eher simple und grundlegende Arbeiten zu tun.
Das gehört genauso dazu…

Das heißt jedoch, dass meine Hauptaufgabe ersteinmal darin bestand Materialien vorzubereiten.
Dazu gehört zum Beispiel auch das herstellen von diversen Leisten.
Es wird sehr viel Holz zersägt!
Dabei muss natürlich darauf geachtet werden, dass möglichst keine Holzfehler im fertigen Produkt oder Bauteil landen, aber auch nicht zu viel Holz verschwendet wird.
Manchmal ist es gar nicht so einfach einen guten Mittelweg zu finden.

Am Ende werden die fertigen Leisten beschriftet und gebündelt um dann auf ihre Weiterverarbeitung zu warten.

Was der Schreiner so kann?

Als Schreiner sind wir ebenfalls in der Lage, alte Sachen zu restaurieren oder neu herzustellen. Letztens kam ein Bootsbesitzer zu uns und wollte alte Schiffsteile erneuert haben. Da diese leider nicht mehr zu retten waren, mussten wir sie neu herstellen. Doch in der heutigen Zeit ist dies durch modernste Techniken um Einiges leichter. Doch leider ist dafür eine längere Vorarbeit am Computer nötig …

Exaktes Aufmessen der neu zu fertigenden Teile ist notwendig. Jetzt müssen nur noch die CNC-Programme geschrieben werden …

Und los geht’s!

Die neu hergestellten Teile passen exakt! Nochmal Glück gehabt 😉

Die Vielseitigkeit der IHM in München

Am Montag und Dienstag wurde von Tischler Schreiner Deutschland zur Internationalen Handwerksmesse in München eingeladen. Dieser Einladung bin ich gerne gefolgt und konnte mir somit die Messe genauestens ansehen. Gleich zu Beginn, vor dem Betreten der Messe, wurde mir plötzlich klar, wie groß diese Messe ist. Eine solch große Messe kannte ich vorher nur von der „Boot“ in Düsseldorf, wobei ich glaube dass die IHM noch größer ist.  Dort gab es unglaublich viele schöne Dinge zu sehen, alles zum Thema Kunsthandwerk, also Bildhauereien, Schmuck, exklusive Uhren und Schneidebrettchen (eines meiner Lieblingsthemen!)

Ein ungewöhnlicher Schnapsschrank!

Außerdem gab es ungemein viele moderne Küchen. Moderne Küchen mit der neuesten Technik oder auch  Landhaus-Küchen, die durch und durch massiv sind!

Das Stück in der Mitte ist die Dunstabzugshaube!

Sehr cool fand ich diesen Stand, der ganze Räderrahmen aus Massivholz gebaut und vermarktet hat!

Zu guter Letzt konnte ich mir noch die Siegerehrung der „Guten Form 2018“ angucken, was sehr spannend war! Die drei besten Gesellenstücke wurden jeweils mit einem großen Scheck (1500€, 1000€ und 500€ ) und einer brandneuen Festool-Maschine (Handkreissäge mit Schiene, Oberfräse und Schlagbohrer) gekührt. Alle ausgestellten Gesellenstücke waren unfassbar gut konzipiert und wirklich interessant, es gab für alle eine Urkunde mit kleinen Geschenken!

Alle Erbauer der Gesellenstücke.

Der Pressesprecher Fridtjof Ludwig kührt Martin Bader aus Baden-Württemberg als Gewinner!

Für Fotos sowie Animationen der Stücke könnt ihr diesem Link folgen, der noch weitere Informationen zum Wettbewerb enthält 🙂

http://www.tischler-schreiner.de/die-gute-form-2018-live

Remmers Besuch Teil 2: Ein gigantisches Schiff wird fertiggestellt

Am nächsten Morgen wurden am Frühstückstisch noch ein paar kleine organisatorische Dinge geklärt und dann ging es schon auf zum zweiten Standort.
Wir starteten wieder mit einem kleinen Vortrag in einer sehr schön restaurierten Jugendstil-Villa und machten uns danach auf den Weg zur Betriebsbesichtigung.

Das Betriebsgelände in Lönningen.

Von der Herstellung her gesehen war es in vielen Punkten dem Werk in Hiddenhausen ähnlich, nur das hier viel mit Wasser als Basis gearbeitet wurde, so dass das Thema EX-Zonen nicht so extrem war.
Besonders war hier jedoch das eigenständige Bernhard-Remmers-Institut für Analytik, in dem Gutachten beispielsweise zum Thema Holzinhaltsstoffe, Schichtstärke oder Zusammensetzung von Lackaufträgen erstellt werden.

In diesen Maschinen wird der Lack vermengt.

Hier können sämtliche Farben vermischt werden.

Zudem besichtigten wir ein weiteres der sehr beeindruckenden Areale: die Logistikabteilung.
Dafür stand eine riesige Halle zur Verfügung, in der 2.4000 Stellplätze für Paletten eingerichtet waren.
Es herrschte ständig reger Verkehr mit Hubwägen und der Blick von erhöhter Position war gigantisch.
Von dort aus ging es noch einmal in das hiesige Technikum und dann zurück in die Villa, wo schon ein Mittagsimbiss auf uns wartete.

Gut gestärkt ging es dann auf die Reise zur Mayer Werft in Papenburg.
Dort angekommen erwartete uns schon von weitem ein riesiges Kreuzfahrtschiff, welches glücklicherweise gerade fast fertig im Wasser lag.
Dazu muss man wissen, dass dort die Schiffe größtenteils und sehr lange in so genannten Trockendecks, also riesengroßen Hallen gebaut werden, die das gesamte Schiff umschließen.
Die Dimensionen, in denen dort gebaut wird, sind schwer zu fassen.
Auch nehmen sehr viele Menschen an Führungen in der Werft Teil.
Sodass wir in verschiedenen speziell eingerichteten Kinoräumen mit gut gemachten
Filmen über die Entstehung eines Schiffes und über die Geschichte der Werft aufgeklärt wurden.

Die für Touristenführungen extra angelegten Räume – hier mit allen gebauten Schiffen in Miniaturformaten.

Leider durften wir das fertige Schiff nicht betreten.
Live konnten wir nur kurz in die größte Halle schauen, wo schon wieder das nächste Schiff produziert wurde.
In einem kleinen Souvenirshop endete unsere Führung und anschließend auch die Veranstaltung.
Von hier aus machten wir uns alle wieder auf die Heimreise.

Noch einmal vielen Dank an die Firma Remmers für diese spannende und sehr angenehme Veranstaltung.

Munich is calling! – Goldene Zeiten für das Handwerk

Mit dem Slogan „Goldene Zeiten für das Handwerk“ wurde ich am Donnerstag auf der Internationalen Handwerksmesse in München begrüßt.

Auf der Messe waren alle Handwerke vertreten, von Schreinern und Zimmermännern über Bäcker, Metzger bis hin zu Goldschmieden! Die Frauen waren auch hier zahlreich vertreten.
Es war sehr interessant und eindrucksvoll, was das Handwerk alles her gibt, und das man zum Teil auch gar nicht mehr vor Augen hat. Schon allein deswegen ist die Internationale Handwerksmesse definitiv einen Besuch wert!

Ein besonderes Highlight waren für mich natürlich die besten Gesellenstücke des Bundesgestaltungswettbewerbs „Die Gute Form 2018“. Hier mal ein paar Eindrücke für euch:

Eine richtig coole Idee und vor allem sehr ausgefallen!

… sogar mit Lichteffekt

… hier kann man sich super Inspirieren lassen für sein eigenes Gesellenstück! 🙂

Nicht nur viele Eindrücke konnte ich sammeln, sondern auch einige Kontakte knüpfen. Wie geht es nach der Ausbildung weiter?
Hierzu konnten mir zwei coole Jungs von der Meisterschule Ebern einige Tipps und auch Informationen geben, wie denn die Meisterschule abläuft. Noch dazu konnte ich auch einige Modelle und Projekte kennenlernen. Vielleicht ist der Weg zum Meister ja auch mal was für euch? Vielleicht habt ihr auch Lust neue Leute kennenzulernen und in einer schönen Stadt zu leben? Dann schaut euch die Meisterschule doch mal an: http://www.meisterschule-ebern.de/

Meine zwei Ansprechpartner und ich, im Hintergrund ein paar Projekte und Modelle

Egal wo ihr weiter machen wollt, das Handwerk ist Gold wert, das ist mir auf der Messe auch wieder richtig bewusst geworden! Deshalb scheut euch nicht, ins Handwerk zu gehen bzw. dort zu bleiben! 🙂

So schmeckt das Frühstück!

Vor Kurzem hatten wir unsere erste überbetriebliche Ausbildung. In dieser Woche haben wir den Maschinenkurs 2 absolviert und insbesondere an der Tischfräse unser Können unter Beweis gestellt. Bevor am Ende des Kurses unser Können geprüft wurde, durften wir ein paar Tage üben und haben dabei ein Schneidebrett hergestellt. Es ist kein normales Schneidebrett, auf dem man auch isst, denn es ist extra für Brot gedacht, da es die Brotkrümel auffängt.
Vielleicht habt ihr so ein Schneidebrett auch schon in Hotels gesehen, die sieht man beim Buffet auch oft.

Wenn man morgens aufsteht und schon mit Freude das Brot aufschneidet, weil man stolz ist, was man geleistet und gefertigt hat, fängt der Tag doch gleich viel besser an! 🙂

Hier werden die Brotkrümel gesammelt.

Das Schneidebrett.

Es ist soweit!

Die Zeit ist im Flug vergangen und der März ist da!
Was erzählt der Euch eigentlich irgendetwas über den Kalender, fragt ihr euch vielleicht???
Richtig, Euch betrifft das eigentlich (noch) nicht wirklich, aber die angehenden Tischler- und Schreinergesellen müssen bis zum 1. März 2018 ihre fertigen Projektmappen eingereicht haben. Sind diese DIN gerecht und abgesegnet, dürfen wir demnächst endlich mit dem Bau unseres Gesellenstücks beginnen.
Damit Ihr Euch ein besseres Bild machen könnt, was da eventuell noch alles auf Euch zu kommt, zeige ich Euch jetzt exemplarisch meine Unterlagen 🙂

Auch den Umschlag der Projektmappe kann man mal ein bisschen ansehnlicher gestalten 😉
Aber was findet man da drinnen eigentlich so?

Joa, also ich kann da eine noch geschlossene Mappe, eine Mappe mit sämtlichen Papierkram und eine mit Kopien der Zeichnungen vorfinden … Ob ich das wohl richtig verstanden habe???? Denke schon 😉

In der eben noch geschlossenen Mappe, befinden sich alle originalen Zeichnungen des Gesellenstücks mit dem Firmenstempel und der Unterschrift des Chefs. Und rechts daneben seht ihr meine  Materialliste.

Und hinter der Materialliste versteckt sich noch der Arbeitsablaufplan. Hier könnt Ihr einen Teil davon einlesen 😉

Und es darf natürlich nicht die Stückbeschreibung fehlen!

Und hier befindet sich alles rund um meine Berufsschulzeugnisse, Ergebnisse der Zwischenprüfung, Zertifikate der überbetrieblichen Lehrgänge und andere Formalitäten …

Und zu guter Letzt muss natürlich das vollständige Berichtsheft abgegeben werden!

Und zum Schluss noch ein gut gemeinter Rat an alle zukünftigen Gesellen! Fangt rechtzeitig mit den Zeichnungen usw. an! Es gibt leider immer wieder angehende Gesellen, die auf den letzten Drücker versuchen, noch etwas zu reißen. Das sieht man leider den Mappen an und dafür ist die Arbeit und Liebe zu schade, die Ihr hoffentlich alle in Eure Gesellenstücke investieren wollt!

Die Geschichte vom Molch

Manchmal hat man als Blogger beim Bundesinnungsverband für Tischler und Schreiner sogar das Glück, dass man von Firmen eingeladen wird, die in dieser Branche tätig sind.
Die Firma Remmers (welche Partner des jährlich stattfindenden Wettbewerbs „Die Gute Form“ ist) veranstaltete am 22.02.2018 ein Event allein für die aktiven Blogger.
Ziel war es, die Firma und deren Produktion einmal näher kennenzulernen.
Am Ende wurde das Ganze sogar noch mit einem Besuch der Mayer Werft in Papenburg abgerundet.
Es waren sehr viele oft auch schwer vorstellbare Eindrücke, aber alles der Reihe nach …

Die Firma Remmers wurde 1949 von Bernhard Remmers gegründet und ist immer noch ein konzernunabhängiges familiengeführtes Unternehmen.
Die Remmers-Gruppe ist ein führender Anbieter für bauchemische Produkte, sowie für Holzfarben und Lacke mit rund 1.500 Mitarbeitern. Zudem sind sie auch auf dem Gebiet der Baudenkmalpflege und Restauration tätig.
In Deutschland sind sie mit vier Standorten vertreten. Zwei davon, Löningen und Hiddenhausen, haben wir besucht.

Wir begannen das Event am Nachmittag im Technikum im Standort Hiddenhausen mit einer Vorstellung der Firmengeschichte und der verschiedenen Produktsysteme.

Aber was ist eigentlich ein Technikum?
Um eine gute Qualität sicherzustellen und auch neue Verfahren und Produkte zu testen und entwickeln zu können, wird diese eigene Abteilung benötigt. Hier werden Proben mit Maschinen erstellt, die der Kunde eventuell später auch verwenden kann, oder sich dort sogar erst einmal anschauen kann. Somit steht dort ein großer Fuhrpark an unterschiedlichsten Maschinen, um möglichst so viel wie möglich ausprobieren zu können; alles auf dem neusten Stand der Technik.

Schnelles Produzieren per UV-Trocknung.

So gibt es zum Beispiel Spritz-Roboter, Hydrotrockner oder UV-Trockenanlagen und mittlerweile sogar LED Trocknungsanlagen.
Das Technikum war damit perfekt, um einen Überblick über sämtliche Möglichkeiten der Verarbeitung kennenzulernen. Beeindruckend waren hier auch die Möglichkeiten der Imitation von verschiedenen Materialien, wie Holz oder Marmor, mithilfe von verschieden ausgeformten Walzen.

Vom MDF zum Marmor.

Der Lack kann mithilfe von Walzen aufgebracht werden.

Unterschiedlichste Muster.

Automatisches Lackieren mit Spritzroboter.

Im Anschluss folgte noch eine Führung durch die Produktion.
Hier wurden Lacke hergestellt, die viel auf lösemittelhaltiger Basis gefertigt wurden. Dadurch ist es auch erforderlich, hohe Sicherheitsstandards einzuhalten.
Da durchaus Explosionsgefahr besteht, muss durch Belüftungsanlagen dafür gesorgt werden, dass die Lösemittelkonzentration so gering wie möglich gehalten wird.
Außerdem gibt es so genannte Ex-Zonen von 1-3, die die Explosionsgefahr beschreiben, Dabei ist Nr. 1 am gefährlichsten.
Größtenteils herrschte überall in der Produktion EX-Zone 1.
Damit sind natürlich sehr hohe Auflagen verbunden. Alle in den Räumen verbauten Teile und Geräte müssen geprüft und abgenommen werden um eine Funkenbildung, oder Ähnliches zu verhindern.
Bevor wir die Räume betreten durften, mussten wir auch unsere Handys, Kameras, etc. abgeben und bekamen Erdungsstreifen an die Schuhe, um Funken durch statische Aufladung zu verhindern.

Interessant ist auch, wie dafür gesorgt wird, dass nicht für jeden unterschiedlichen Lack eine eigene Rohrleitung benötigt wird. Und hier kommen die Molche ins Spiel.
Das sind kleine Reinigungsgeräte, die mit Lamellen versehen sind, um die Rohre wieder von dem vorherigen Lack zu reinigen.
Dazu werden sie mit dem jeweiligen Lösungsmittel des Lackes durch die Leitungen gesteuert und säubern sie dabei gründlich.
Das Verrückte dabei ist, dass sie wirklich gezielt gesteuert werden können, also auch um 90° Ecken.
An kleinen Bahnhöfen werden sie dann regelmäßig gereinigt und gewartet.

Nach der gelungenen Führung machten wir uns auf den Weg nach Löningen, wo wir erst einmal unser Hotel bezogen.
Als sich alle eingerichtet hatten, machten wir uns auf den Weg in ein nahe gelegenes Restaurant, in dem wir den Abend gemeinsam ausklingen ließen.

Alt heißt nicht gleich Müll

Schon lange suchte ich nach einem größeren Satz ordentlicher Bildhauereisen.
Jedoch war es mir zu teuer, diese neu zu kaufen.
Deshalb schaute ich regelmäßig, ob nicht irgendwo einige gebraucht zu bekommen sind.
Und endlich habe ich welche gefunden, nur gibt es einen kleinen Haken: Denn bevor ich sie benutzen kann, müssen sie erst einmal gründlich vom Rost entfernt und ordentlich geschärft werden, doch das nehme ich gerne in Kauf.
Hier einmal zwei Stücke als Beispiele:

Den Rost habe ich mit der Drahtbürste entfernt, ganz grobe Stellen habe ich mit Schleifpapier bearbeitet. Danach habe ich sie gereinigt und leicht gefettet, damit sie nicht so schnell wieder anfangen zu rosten. Anschließend wurden sie noch einmal auf dem Schleifstein gut geschärft.

Und schon sind sie einsatzbereit.