Die ersten Möbelbauteile des Stückes entstehen

Heute morgen startete ich direkt mit dem Formatieren der Einzelteile auf der CNC, dem anschließenden Bekannten und dem Bohren aller Korpusteile.

Kurzer Check: Der Innenkorpus passt schonmal und soll genau so sein wie zuvor geplant und programmiert

Auch die Weinglaslade wurde Stück für Stück, aber in einem durchlaufenden Fluss, formatiert, bekanntet, gedübelt und anschließend erneut gefräst…

In diesem seitlich ausziehbaren Schubkastendeckel sollen später einmal Weingläser aufgegangen werden

Und auch das optische und programmiertechnische Highlight des Stückes wurde im Laufe des Tages angegangen:

Die Fronten meines Möbels sollen durch besondere Kunstfräsungen dem Betrachter in einer gewissen Ruhe und Harmonie ins Auge fallen. Könnt Ihr schon erkennen was dargestellt werden soll?

Die Fronten sollen später dezent die Liebe zu den Bergen ausdrücken. Mal sehen ob das ganze Stück später so wirkt, wie ich es mir vorstelle, erhoffe und visualisiert habe…

 

Auf ans Pressen

Mal eben die Sachen von gestern pressen – das sagt sich so schnell und einfach. Aber ganz so schnell geht es dann doch leider nicht, denn bevor es losgehen kann, muss ich noch einiges herrichten.

Für meine Weinglashalter habe ich zunächst einmal ein paar Eiche-Riegel zurechtgemacht und diese an der Tischfräse gefälzt

Denn die verschiedenen Riegel ergeben nachher eine gesamte Platte, die es mir ermöglicht, die Halter im vollen Material auszufräsen.

Noch schnell verleimen und dann kann ja schon quasi Furnier drauf, oder?

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Die Bauphase des Meisterstückes hat begonnen

Nach den schriftlichen Prüfungen und der Handprobe in der vergangenen Woche darf ich nun endlich mit dem Bau des Meisterstückes beginnen. Da die Zeit in dieser Phase etwas begrenzter ist und Bilder meistens ohnehin mehr verraten als Worte, versuche ich euch regelmäßig über Bilder und kleinere Textpassagen über die aktuellen Fortschritte meines auf dem Laufenden zu halten.

Begonnen habe ich ganz klassisch erst einmal mit dem Plattenzuschnitt.

Im Anschluss habe ich die Furnierpakete und die benötigten Blätter auf Maß geschnitten.

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Brot backen im Holzrahmen

Knusprige und leckere Brote mit einem leichten Aroma wie aus dem Holzofen lassen sich ganz einfach zu Hause zubereiten.

Hierfür müsst ihr euer Brot nur in einem entsprechenden Holzrahmen backen.

Im Internet findet man diverse Anbieter, die Backrahmen in unterschiedlichen Ausführungen anbieten. Selbstverständlich könnt ihr euren Backrahmen aber auch einfach selbst herstellen.

Wichtig hierbei ist die entsprechende Holzauswahl. Am besten sollte der Rahmen aus Ahorn oder Buche sein, da sich diese Hölzer bei Hitze und wechselndem Feuchtegehalt nicht so sehr verziehen.

In wenigen Schritten habe ich aus unbehandeltem Ahorn einen entsprechenden Backrahmen gefertigt. Die Seitenteile wurden so ausgeführt, dass sich diese einfach ineinanderstecken lassen.

Dies bietet den Vorteil, dass der Rahmen nach der Verwendung platzsparend verstaut werden kann.

Vor dem ersten Gebrauch wird das Holz eingeölt. Hierzu könnt ihr Rapsöl oder auch Sonnenblumenöl verwenden. Die geölten Teile kommen anschließend bei etwa 200 Grad für eine Stunde in den Ofen.

Dabei werden die Teile „eingebrannt“ und das Holz entwickelt ein leicht rauchiges Aroma.

Vor dem Backen wird der Rahmen erneut geölt, damit sich das Brot anschließend leicht aus der Form lösen lässt. Nach der Verwendung wird der Backrahmen mit einem trockenen Tuch abgerieben oder leicht abgebürstet.

Holz kann also nicht nur schön aussehen, sondern gibt dem Brot beim Backen ein tolles Aroma!

Neue Erkenntnis

Hey Leute,

nach einem kleinen Schreib- und Motivationstief bin ich jetzt wieder da mit einem Beitrag über eine Sache, die mich vor meiner Ausbildung nicht wirklich reizte, mittlerweile aber eine der schönsten Holzverarbeitungstechniken ist, die ich kenne.

„Das Furnieren“ schien für mich immer eine banale Variante zu sein, mit welcher man eine Spanplatte beklebt, um den Leuten zu suggerieren: „Hey, das ist Holz!“  Mittlerweile jedoch bietet mir diese Technik beinah grenzenlose Möglichkeiten zur Gestaltung von Möbeln, Innen- und Außenverkleidungen.

Unter Beachtung von ein paar Grundregeln zum Zusammenlegen des Furniers, können schon die einfachsten Formen entstehen. (Hier eine unechte Kreuzfuge aus Platanen-Furnier.)

Wie viele andere habe auch ich ein Schach-/Mühlebrett aus Furnier hergestellt. Auch wenn sich die Form und Technik bei den meisten nicht großartig unterscheidet, ist gestalterisch alles offen. (Ich wählte zum Beispiel fünf unterschiedliche Hölzer, und beim Mühlebrett eine positiv-negativ Optik).

Eiche und Teak, zusammengeklebt und in Pizzastücken geschnitten kann man wunderbar in einer Sternfuge zusammenlegen.

… und trotzdem kann der so entstandene Kreis auch zu einer rechteckigen Tischplatte zugeschnitten werden.

Ein Räuchermann in sechzig Teilen

Im vergangenen Monat habe ich mich mal wieder an einen neuen Räuchermann gewagt. Der Entwurf ist schon älter und stammt aus dem Erzgebirge von Karl Max Dittmann.

Das Aufwendige daran sind vor allem die vielen gedrechselten Teile und die lasierende Bemalung. Bis zur Fertigstellung vergehen so mal locker dreißig Stunde. Bei dem ungemütlichen Wetter ist das aber eine sehr schöne Arbeit, weil man sich viele Sachen mit nach Hause ins gemütliche Wohnzimmer nehmen kann.

Alle sechzig Teile

Und das fertige Ergebnis!

Kleine Geste, große Wirkung

Ich bin kein Freund von „0-8-15-Wegwerfgeschenken“, die nur gemacht werden, damit man überhaupt was hat. Da wir alle die Weihnachtsfeiertage nur im engsten Kreis der Familie verbringen konnten, musste ich einen Kompromiss finden. Es galt, für Freunde und Familie kleine Unikate anzufertigen, die Freude bereiten, sinnvoll und regelmäßig genutzt werden sowie unkompliziert verschickt werden können.

Das ist ein Ausschnitt der Schmuckstücke, die ich hergestellt habe. Zu meiner Freude kamen die Ohrringe sehr gut an und es sind noch mehr gewünscht. 🙂

Dieses Paar ist aus Lackresten hergestellt. Sie wurden geschliffen, poliert und anschließend noch einmal klar lackiert. Nicht nur ein hübsches Unikat, sondern sogar recycelt!

 

Meisterstück 2021

Auch wenn alles durch die aktuelle Coronasituation etwas verzögert ist und schleppender voranschreitet als erhofft und geplant, geht es jetzt endlich los in Richtung Meisterprüfung. Nach vielen Überlegungen bin ich zu folgendem Entwurf meines Meisterstückes gelangt. Schaut es euch einfach mal an 😉
Denn zumindest visuell steht es schon fertig im Raum …

Könnt ihr erkennen, was es werden soll? Wie findet ihr die Idee und die Ausführung?
Sobald der Bau Ende Februar startet, werde ich euch selbstverständlich auf dem Laufenden halten 😉