Warum eigentlich den Schreiner beauftragen?

Geht man in ein größeres Möbelhaus, wird man mit Sicherheit von einer riesigen Auswahl an netten Möbeln zu einem im Vergleich recht geringen Preis überschüttet. Wofür braucht man dann eigentlich noch den Schreiner?

Ganz einfach und vor allem überzeugend: Der Schreiner plant und baut Euch ein Möbel oder ganze Einrichtungen exakt nach Euren Bedürfnissen. Hier entscheidet Ihr über Funktion, Optik und den späteren Nutzen. Hier werden Möbel individuell und exklusiv für Euch angefertigt. Und ein Fachmann kann dabei nicht schaden! Denn dieser besitzt jahrelange Erfahrung und kennt sich bestens mit seinem Tun und Handeln aus!
Und im Gegensatz zu einer Möbelhauskette, kann der Fachmann sich für Euch intelligente Lösungen überlegen, denn es ist in guten Firmen Alltag, sich für den Kunden neue Systeme etc. auszudenken und umzusetzen!
Und wie das Ganze aussehen kann, zeige ich Euch jetzt wie versprochen anhand einer Badezimmerlösung!

Ein Waschtischunterbau mit genügend Stauraum. Hier fängt es schon an! Der Schrank sitzt in der Mauernische und läuft dann außerhalb der Nische weiter. Für ein Möbelhaus nicht so ohne Weiteres machbar.

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Start in der Berufsfachschule

In dieser Woche begann mein Jahr auf der Berufsfachschule für Holztechnik.
Es startete mit einer Einführung über die Gestaltung unseres Berichtshefts und den üblichen Bürokram. 😀
Unser Stundenplan beinhaltet 2 1/2 Tage in der Werkstatt. Wir haben diese Woche beispielsweise gelernt, wie man richtig mit einer Kettensäge umgeht oder wie man Holz spaltet. Außerdem wurde uns gezeigt, wie man eine technische Zeichnung auf ein Werkstück überträgt.   Ein kleiner Einblick in den „Maschinenraum“.

Wir haben das Fach „Berufsfachkunde“ kurz „BFK“. Hier lernt man viel über das Schreinerhandwerk in der Theorie.
Doch auch zur Berufsfachschule gehören die  Fächer Deutsch, Gemeinschaftskunde, Wirtschaft und Religion. Seit einiger Zeit ist es den Schülern mit Abitur oder Fachhochschulreife nicht mehr möglich, diese Fächer abzuwählen. Aber schaden wird uns der Besuch dieser Fächer wohl auch nicht. 😀
Meine 20 Mitschüler und ich haben täglich Unterricht von 07.45-15.00 Uhr. Mittwoch ist unser Praktikumstag, den wir in unseren jeweiligen Betrieben verbringen.

Das ist unser Werkraum, in dem jeder seine eigene Werkbank hat.

Jeder hat an seiner Werkbank sein eigenes Werkzeug.

Messebau in Groß

In meinem letzten Beitrag ging es ja um einen kleinen Messestand. Daher habe ich mir gedacht, zeige ich Euch jetzt mal einen großen 😉
Nächste Woche ist dann eine interessante Badezimmerlösung dran! Also dran bleiben lohnt sich! Aber bevor es nächste Woche zum gehobenen Innenausbau geht, zeige ich Euch mithilfe der folgenden Bilder einen größeren Messestand für einen Autohersteller!

Alles beginnt wieder mit der Planung: So soll der Messestand später aussehen.

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Wichtige Vorarbeiten

Beim Innenausbau von Schiffen gehört es auch dazu, die Decken für die jeweiligen Räume zu bauen.
Dafür muss die Decke jedoch, bevor sie eingebaut werden kann, einmal komplett in der Werkshalle montiert werden.
Um genügend Platz und vor allem eine ebene Fläche zu haben, werden erhöhte Arbeitsflächen gebaut und ausgerichtet.
Ähnliche Systeme werden (wenn ich mich nicht irre) auch beim Aufbau von Bühnen verwendet.

Das Wichtigste bei dem Ganzen ist nicht nur, dass alles gerade und ordentlich ausgerichtet ist, sondern auch, dass alle Teile fest montiert sind.
Zusätzlich gibt es in den Profilen auch noch einen Bolzen, der die Traversen (falls die Schrauben nicht ordentlich festgezogen sind) gegen ein Absacken sichert. Der sollte auf jeden Fall gut eingestellt und fest sein.

Wenn das ganze Gerüst dann einmal steht muss jeder einzelne Fuß in der Höhe so eingestellt werden, dass es insgesamt eine ebene Fläche ergibt.
Dafür nimmt man sich einen Laser und ein Stück Holz zur Hand, auf dem man die gewünschte Höhe festlegt und markiert.
Dann geht man mit dem Holz nur noch von Bein zu Bein und richtet es nach der Markierung aus.

Am Ende kann die Decke einfach aufgebaut werden.
Man kann sogar sehr bequem herum gehen.

Messebau

Heute zeige ich Euch noch einmal ein kleines Messebauprojekt.
Und wie Ihr ja bereits wisst, geht es beim Messebau darum, möglichst schnell und einfach große Mengen zu produzieren. Dabei spielt es keine Rolle, wie groß der Auftrag ist, denn Zeit ist Geld und Geld möchte man verdienen ;-P

Zuerst wird der Auftrag erfasst! Es geht also um Computertische … Jetzt kann das Sägen, Fräsen und Bohren beginnen.

Da es im Messebau um Zeit geht, sparen wir uns hier das aufwendige Verleimen mit Hilfe von Schraubzwingen. Da die Korpen in die Presse passen, können wir immer drei dieser in einem Rutsch verleimen! Und das aufwendige händige Zwingen sparen wir uns gleich mit.

Danach bekommt immer eine Runde die seitlichen Türen und dann wird auch schon die nächste Runde zum Verleimen vorbereitet …

Nachdem alle Korpen verpresst wurden und die seitlichen Türen drauf sind, geht’s weiter …

Denn da muss ja schließlich noch die Fronttür drauf.

Gut eingepackt warten die Burschen jetzt auf ihre Abholung 😉
Also wie schon einmal erwähnt, beim Messebau muss man schnell und effektiv arbeiten!

Aus Alt mach Neu

In dieser Woche begann mein erstes Ausbildungsjahr zur Schreinerin. Diese habe ich in meinem Betrieb verbracht. Die meiste Zeit habe ich hier mit dem Montieren und Verpacken von Beschlägen verbracht. In der kommenden Woche geht es nun mit der Berufsschule für Holztechnik los. Darauf bin ich schon sehr gespannt.

Am Wochenende habe ich mich an meine ehemalige Lampe gesetzt, um sie ein wenig neu zu gestalten. 

Ich habe mich dazu entschieden, die Form einer Wolke zu behalten, aber die Farbe zu verändern. Dafür habe ich die Lampe von der Decke entfernt und sie von der Elektronik getrennt. Im Anschluss habe ich sie abgeschliffen, um eine gute Grundlage für die Farbe zu schaffen. Entschieden habe ich mich für ein kühles Grau.

Doch auch nach zehn Jahren kann ich auf das Rosa nicht ganz verzichten 😀

Eine Lichterkette, die aus vielen einzelnen Rosen besteht, verziert nun den Platz zwischen der Lampe und der Decke.

Kommt vorbei!

Der Besuch lohnt sich!!! Auf Euch warten interessante und ideenreiche Meister- und Gesellenstücke.

Hier schon einmal ein kleiner Einblick in eines der Meisterstücke:
Es wurde von Markus Ehrler in der Schreinerei Ehrler gefertigt.

Du willst Näheres über das Meisterstück von Markus erfahren?
Dann komm am Sonntag doch einfach vorbei und frag ihn! 🙂
Alle Austeller werden auch persönlich anwesend sein um Eure Fragen zu beantworten.

 

Eine kleine Küche mit besonderem Highlight

Wie Deniz Euch vor Kurzem seine Furnierkunstwerke gezeigt hat, zeige ich Euch heute wie das ganze in groß aussehen kann. Es gibt leider nicht mehr all zu viele Betriebe, die selber furnieren können, da diese Kunst einige Maschinen voraussetzt und einiges an Know-how. Man muss von Anfang an genau bedenken, wie das spätere Bild aussehen soll. In diesem Fall besteht die Front aus Eiche Sägefurnier und die Maserung läuft komplett durch! So wird dem Raum eine gemütliche Atmosphäre verliehen. Ein Highlight dieser Küche ist die von uns selbst hergestellte Arbeitsplatte aus Ritchlite. Ritchlite ist ein Werkstoff aus Papier, der Dank spezieller Bearbeitungen und Oberflächenbehandlungen wasserfest gemacht wurde. Die schräg eingefassten Ablaufrillen waren mit modernen CNC Maschinen gar kein Problem!

Und so sieht sie aus.

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