Archiv für den Monat: Februar 2018

Alt heißt nicht gleich Müll

Schon lange suchte ich nach einem größeren Satz ordentlicher Bildhauereisen.
Jedoch war es mir zu teuer diese neu zu kaufen.
Deshalb schaute ich immer regelmäßig, ob nicht irgendwo einige gebraucht zu bekommen sind.
Und endlich habe ich welche gefunden, nur gibt es einen kleinen Hacken.
Bevor ich sie benutzen kann müssen sie erst einmal gründlich vom Rost entfern und ordentlich geschärft werden, doch das nehme ich gerne in Kauf.
Hier einmal 2 Stück als Beispiel:

Den Rost habe ich mit der Drahtbürste entfernt und ganz grobe Stellen mit Schleifpapier bearbeitet. Danach habe ich sie gereinigt und leicht gefettet, damit sie nicht so schnell wieder anfangen zu rosten.
Anschließend noch würden sie noch einmal auf dem Schleifstein gut geschärft.

Und schon sind sie einsatzbereit.

Das Muster zur grünen Küche

Ich bin momentan in der Schule, da gibt es leider nicht allzu viel großes zu erzählen, deswegen schreibe ich diesmal wieder über den Fortschritt zur grünen Küche. Wir haben uns vor kurzem dem Muster der Küche mit den Fronten aus dem alten Tor gewidmet. Das Muster brauchen wir, um dem Kunden ein Bild seiner Küche machen zu können. Ohne Muster gibt es immer das Risiko, dass das Endprodukt dem Kunden gar nicht gefällt, weil die Farbe doch anders ist als er es sich vorgestellt hat!

Wir haben dazu ein paar Bretter geschnitten und gehobelt, diese dann gefast und auf einer Multiplexplatte geleimt. Anschließend haben wir das Stück gefälzt und eine Alukante draufgeklebt. Der Plan ist, die Fronten komplett mit einem Alurahmen zu versehen, aber so kann sich der Kunde ein Bild von der Produktion machen 🙂

Ich finde das Muster gelungen und hoffe auch bald die Küche sehen zu können!

Vielseitigste Arbeiten bietet das Holz!

Der folgende Blogeintrag betrifft nicht unbedingt das alltägliche Berufsleben eines Schreiners, es kann aber durchaus vorkommen 😉
Bei uns in der Gegend wüteten in letzter Zeit heftige Stürme, die so einige Bäume zu Fall brachten.  Auch bei uns im Garten fielen mehrere Bäume …
Also wurde nach Feierabend die Kettensäge angeworfen und es ging rauf in die Baumkrone. Und dann wurde sie Stückchen für Stückchen abgeschnitten und später entastet. Warum erzähle ich Euch das eigentlich?
Ganz einfach! Auch in der Werkstatt kann es passieren, dass ihr mal mit einer Kettensäge eine Bohle ablängen müsst oder Ähnliches.
Also hier ein paar wichtige Tipps:
– die Kette muss immer gut gespannt sein
– sägt man eine längere Zeit, so muss die Kette nachgespannt werden
– die Kette muss am Ende wieder entspannt werden
– nicht mit der Kette in den Dreck und die Erde gelangen, davon wird die Kette stumpf
– die Kettensäge gut festhalten, aber nicht zu viel Druck auf die Kette geben
– schön geschmeidig in den Stamm eintauchen, den Rest macht die Säge von alleine 😉
Und falls ihr mal selber einen Baum fällen solltet, dann schaut mal, ob ihr was vom Stamm gebrauchen könnt 😉 Wir haben unter anderem einen Flieder in Stücke sägen müssen. Ein paar schöne Stücke haben wir jetzt zum Trocknen bei und in der Halle. Wenn die Stämme mal getrocknet sind, werden sie hoffentlich schöne Stämme zum Drechseln sein 🙂 Aber das wird wohl noch etwas dauern…

Eine der Birken ist auf unser Baumhaus gekippt … Das ist jetzt leider ebenfalls nicht mehr zu gebrauchen :/

Ganz schön hoch … Da geht es jetzt mit der Kettensäge im Gepäck hinauf!

Die Stihl Familie vor den ersten Baumabschnitten… Das wird mal gutes Brennholz, aber Schade ist es trotzdem um die schönen Bäume