Ein kleines Nebenprojekt

Hallo liebe Leser,

ich hoffe, ihr hattet eine schöne Weihnachtszeit und dass ihr gut ins neue Jahr gekommen seid! Ich habe vor kurzem ein Schneidebrett aus übrig gebliebenen Holzresten gebastelt, das ich euch gerne zeigen möchte. Das Projekt zeigt ganz gut, was man auch aus kleinen Überresten und dem richtigen Werkzeug noch basteln kann!

Übrig geblieben waren ein Ausschnitt einer Arbeitsplatte aus Buche, ein paar Steifen Räuchereiche und ein etwas dickeres Stück Eiche.

Spülbeckenausschnitt Buche, Räuchereiche und Eiche

Erst habe ich mir ein paar Gedanken über Maße, Stärke und Design gemacht. Dann habe ich die Buche gehobelt, da sie mir mit 40mm zu dick war, und mir ein Rechteck aus dem Stück geschnitten.

Designüberlegung – Trocken

Nachdem ich mit dem Design zufrieden war, habe ich die Teile zusammengeleimt und den überschüssigen Leim mit einem feuchten Tuch weggewischt.

Nachdem der Leim getrocknet war, habe ich das Stück noch einmal  gehobelt, um eine gerade Fläche zu erhalten.

Die Kanten habe ich mit dem Kantenfräser gefast, weil ich es schöner fand, als sie nur zu brechen oder zu Runden.

Danach wurde das Brettchen von allen Seiten fein geschliffen, etwas mit Wasser besprüht (damit sich die Fasern aufstellen) und nochmal fein geschliffen, damit diese Fasern sich nicht beim ersten Waschen des Brettes aufstellen.

Nun blieb mir nichts mehr anderes übrig als das Stück zu Ölen und kleine Gummifüße drunter zu schrauben, damit das Brett nicht rutscht oder gar von unten nass wird und sich kesselt 🙂

Das Projekt hat mir Spaß gemacht und wird hoffentlich länger halten als die günstigen Schneidebretter vom Discounter 🙂