Von der Bohle zum Tisch

Es ist wieder soweit! Ein neues Jahr hat begonnen und es hängen wieder jede Menge Auftragszettel an der Wand …
Mein erster Auftrag dieses Jahr war die Herstellung einer Eichentischplatte mit den Maßen 900x900x50 mm. So, der Auftrag ist dann schon einmal bekannt.
Zuerst habe ich die Eichenbohle besäumt und aufgetrennt. Für alle, die es nicht mehr so ganz auf dem Schirm haben: beim Besäumen wird einfach nur die Waldkante vom Rest der Bohle getrennt 😉 Danach habe ich mir drei Riegel mit Übermaß geschnitten. Diese wurden anschließend auf Maß gehobelt und auf genaues Maß geschnitten. Die Kanten der Innenseiten habe ich dann noch flott mit einer 3mm-Fase versehen. Danach ging es auch schon ans Verleimen … über Nacht getrocknet ging es am nächsten Tag den Außenkanten an den Kragen. Jetzt mussten nur noch Löcher in die Unterseite der Tischplatte gebohrt werden. Danach habe ich die Rampa-Muffen in die Löcher eingesetzt. Dort wird später ein individuell angefertigtes Stahltischgestell montiert. Naja, jetzt kam ,,nur noch“ die Oberflächenbehandlung. Und das wichtigste für die Oberflächenbehandlung ist?
Richtig, es ist die genaue Schleifarbeit, die später ein schöne Lack- oder Öloberfläche ermöglicht. Nachdem dies also auch erledigt war, wurde die Eichenplatte nur noch geölt …

Die Löcher für das spätere Gestell sind an der exakt angegebenen Stelle gebohrt.

Die Rampa Muffen sind drin.

Achtung! Frisch geölt 😉